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Burgdorf Bauarbeiten: Immenser Straße wird auch für Anlieger gesperrt
Umland Burgdorf

Burgdorf: Immenser Straße wird auch für Anlieger gesperrt

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17:05 13.01.2020
Die Bauarbeiten auf der Immenser Straße gehen in die zweite Runde. Quelle: Anette Wulf-Dettmer
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Burgdorf

Auf der Immenser Straße, eine der Hauptverkehrsadern Burgdorfs, gehen die Bauarbeiten in die zweite Runde. Seit ein paar Tagen rollen die Baumaschinen wieder zwischen Reuterstraße und Rubensplatz. Die alten Gossen werden bereits ausgekoffert. Ab Donnerstag, 16. Januar, wird die Firma Saatmann auf dem Abschnitt zwischen Raabeweg und bis etwa 15 Meter südlich der Reuterstraße den gesamten Asphalt entfernen und abfahren.

Dafür muss dieser Bereich der Immenser Straße auch für die Anlieger gesperrt werden. Diese konnten bislang ihre Grundstücke noch erreichen. Auch der Rubensplatz ist ab 16. Januar mit Fahrzeugen nur noch über den Depenauerweg erreichbar.

Bauarbeiten dauern noch etwa zwei Monate

Sobald der Asphalt abtransportiert ist, wird der Unterbau der Straße ausgekoffert. Danach sollen die neuen Tragschichten – Frostschutzkies und Mineralgemisch – hergestellt werden. Geplant seien diese Arbeiten in der Zeit vom 20. bis 31. Januar, teilt Rathaussprecherin Alexandra Veith mit. Asphaltiert werden soll der Straßenabschnitt ab Montag, 10. Februar. „Sodass voraussichtlich ab Ende Februar mit einem Bauende zu rechnen ist, wenn das Wetter es zulässt“, sagt Veith.

Bislang konnten Anlieger von der Immenser Straße in die Reuterstraße und umgekehrt fahren. Das ist jetzt vorbei. Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Asphalt darf nur mit Voranmeldung entsorgt werden

Die Bauarbeiten auf der Immenser Straße gehen in die zweite Runde. Ab Reuterstraße werden jetzt die Gossen neugemacht. Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Untersuchungen hatten gezeigt, dass der Unterbau auch in diesem Abschnitt der Immenser Straße nicht mehr frostsicher und stabil genug für das hohe Verkehrsaufkommen ist. Deshalb hatte das Landesamt für Straßenbau im November kurzfristig entschieden, nicht nur wie geplant die Fahrbahn, sondern alle Straßenschichten zu erneuern. Weil die Deponien teerhaltigen Asphalt nur nach Anmeldung entgegennehmen, mussten die Arbeiten auf der Immenser Straße unterbrochen werden.

Die Deponien haben nur begrenzt Verarbeitungskapazitäten für das belastete Material, das größtenteils wieder verwertet wird. „Die Bauunternehmen müssen im Vorfeld eines Bauprojekts anmelden, wie viel Material sie entsorgen wollen“, erläutert Friedhelm Fischer von der Landesstraßenbaubehörde. Durch die kurzfristige Entscheidung fällt jetzt fast doppelt so viel Material an wie zuvor angemeldet. Deshalb mussten die Arbeiten unterbrochen werden bis eine Deponie die zusätzlich anfallende Asphaltmenge annimmt.

Neue Wasserleitung wird verlegt

Die Stadt, die die Straßenbauarbeiten im Auftrag der Landesbehörde koordiniert, hat entschieden, dass die restliche Fahrbahn der Immenser Straße in Richtung Ostlandring erst in der Woche ab dem 3. Februar abgefräst wird. Damit soll laut Veith verhindert werden, dass die gesamte Immenser Straße für mehrere Wochen nicht befahrbar ist.

In den nächsten Wochen werden auch die Gehwege und die Zufahrten von der Reuterstsraße und der Rückertstraße fertiggestellt. Zudem soll ab nächster Woche mit der Pflasterung im Wilhelm-Henze-Weg begonnen werden.

Derzeit ist die Firma RTH damit beschäftigt, auf der Westseite der Immenser Straße im Bereich des Gehwegs eine neue Trinkwasserleitung zwischen dem Rubensplatz und der Rückertstraße zu verlegen.

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Von Anette Wulf-Dettmer

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