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Burgdorf Amtsgericht will über Betreuungsrecht in Burgdorf aufklären
Umland Burgdorf

Burgdorf: Informationstag zum Betreuungsrecht

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14:09 22.08.2019
Das Amtsgericht lädt zu einer Informationsveranstaltung ins Schloss ein. Quelle: Joachim Dege (Archiv)
Burgdorf

Das Amtsgericht Burgdorf will im September über das Betreuungsrecht informieren und plant dazu eine öffentliche Veranstaltung im Schloss.

Ob nach langer Krankheit wegen Demenz oder wegen Hirnschäden nach einem Unfall – wenn jemand nicht mehr in der Lage ist, sein Leben eigenständig zu regeln, sieht das Gesetz die Berufung eines Betreuers vor. Das kann ein naher Verwandter sein, muss es aber nicht. Wer das nach welchen Kriterien entscheidet oder wie man sich und seine Familie durch eine Vorsorgevollmacht auf so eine Situation vorbereiten kann, das sind nur einige Aspekte, die beim Tag des Betreuungsrechtes erörtert werden sollen.

Anwälte, Richter und Arzt geben Auskunft

Dazu kommen am Montag, 23. September, um 18 Uhr mehrere Experten in den Ratssaal im Schloss. Darunter sind Rechtsanwälte und Richter ebenso wie ein Arzt und Verwaltungsangestellte. Sie stellen am Anfang kurz ihre Funktion innerhalb eines Betreuungsverfahrens vor. Danach können in kleiner Runde individuelle Fragen besprochen werden.

Jeder kann sich als Betreuer engagieren

Der Tag des Betreuungsrechtes wird in ganz Niedersachsen begangen. Insgesamt beteiligen sich 73 Amtsgerichte daran. Ins Leben gerufen wurde er von Landesjustizministerin Barbara Havliza. „Viel zu oft besteht Unklarheit darüber, welche rechtlichen Folgen die Erkrankung oder Behinderung eines Erwachsenen nach sich ziehen kann“, hat Havliza festgestellt. Mancher sei überrascht, wenn Ehepartner oder Eltern eines volljährigen Kindes diese nicht ohne weiteres vertreten könnten. Mit dem Tag des Betreuungserechtes wolle man erreichen, dass möglichst vielen Menschen die praktische Bedeutung der Gesetze und Verordnungen dazu bekannt würden. Gleichzeitig weist die Ministerin darauf hin, dass sich jeder als ehrenamtlicher Betreuer engagieren könne.

Von Thomas Böger

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