Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Burgdorf Kita-Kind steckt mit Kopf im Zaun fest – von Feuerwehr befreit
Umland Burgdorf

Burgdorf: Kindergartenkind steckt mit Kopf im Zaun fest

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:19 28.05.2019
Genau zwischen Metalltor und -pfosten steckte die Vierjährige mit ihrem Kopf fest. Quelle: Joachim Dege
Anzeige
Burgdorf

Ein vier Jahre altes Mädchen hat am Dienstag beim Spielen mit seinen Kameraden auf dem Außengelände der Kita St. Pankratius am Fröbelweg den Kopf zwischen Tor und Pfosten eines Metallzauns gebracht und steckte dann dort fest. Feuerwehrleute mussten das Kind befreien. Der Schreck steckte anschließend nicht nur dem betroffenen Kind, sondern auch den Erziehern des Kindergartens in den Knochen: Hätte ein anderes Kind das Tor bewegt oder zu schließen versucht, hätte die Vierjährige womöglich schwere Verletzungen davontragen können. Das geschah zum Glück nicht, berichtete Claudia Nacke, die die Einrichtung mit 85 Kindergartenkindern und 15 Krippenkindern leitet, hinterher erleichtert.

Die von der St.-Pankratius-Kirchengemeinde betriebene Kita am Fröbelweg besuchen aktuell 85 Kindergartenkinder und 15 Krippenkinder. Quelle: Joachim Dege

Die Aufsicht führenden Erzieher erkannten sofort die missliche Lage des Kindes. Die Leiterin der vom evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Burgdorf betriebenen Kindertagesstätte alarmierten daraufhin die Rettungsdienste, die umgehend herbeieilten und das Mädchen in einem Blitzeinsatz befreiten. Laut Nacke habe das Kind während der Befreiungsaktion zwar geweint, es sei aber unverletzt geblieben und somit mit dem Schrecken davon gekommen.

Anzeige
Der Rettungseinsatz in er Kindertagesstätte am Fröbelweg verläuft glimpflich. Quelle: Joachim Dege

Zum Einsatzort waren auch die Polizei sowie ein Rettungswagen geeilt. Die Sanitäter mussten nicht eingreifen. Die Ortsfeuerwehr Burgdorf rückte unter Leitung von Ortsbrandmeister Florian Bethmann mit drei Fahrzeugen und zehn Kräften an. Die Feuerwehrleute lösten das Tor von dem Pfosten, sodass das Kind seinen Kopf zurückziehen konnte. Laut Bethmann kommt es immer wieder vor, dass die Feuerwehr eingeklemmte Kinder retten muss, in der Regel allerdings nicht in Betreuungseinrichtungen, sondern daheim. „Wir hatten schon zwischen Heizkörper und Wand. Der Klassiker ist aber im Fahrrad zwischen den Pedalen und dem Rahmen“, so der erfahrene Feuerwehrmann.

Vater eilt zur Kita, Leitung dankt Rettern

Kurz nach der gelungenen Befreiungsaktion traf der telefonisch an seinem Arbeitsplatz informierte Vater in der Kita ein und konnte sich von der Unversehrtheit seiner Tochter überzeugen. Kita-Leiterin Nacke bedankte sich persönlich bei Ortsbrandmeister Bethmann: „Wie schön, dass Sie da sind und so schnell geholfen haben.“

Von Joachim Dege