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Burgdorf KulturWerkStadt zeigt Ausstellung über die Zauberei
Umland Burgdorf KulturWerkStadt zeigt Ausstellung über die Zauberei
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00:16 11.04.2019
Mareike Goldmann und Horst Gohla vom JohnnyB. beim Aufbau der Ausstellung „Burgdorf zaubert!“ Quelle: Joachim Lührs
Burgdorf

 „Burgdorf zaubert!“ heißt eine neue Mitmachausstellung, die der Verkehrs- und Verschönerungs-Verein (VVV) und das städtische Jugend- und Kulturhaus JohnnyB. ab Mitte April in der KulturWerkStadt zeigen. Die Schau rund ums Thema Zauberei zielt auf Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen. Die Ausstellung eröffnet am Sonnabend, 13. April, um 14 Uhr, und ist bis Mitte Juni zu sehen.

Die beiden Die Zauberkünstler Gordin Winkler (links) und Manuel Sanetra (rechts) treten mit ihrem Kollegen Lucas Sbresny in der KulturWerkStadt auf. Quelle: privat

Nach Darstellung der Veranstalter erhalten Besucher an jedem Wochenende Gelegenheit, unter Anleitung Zaubertricks kennenzulernen und selbst anzuwenden. Dafür sorgten drei Künstler vom Magischen Zirkel in Hannover: Manuel Sanetra, Lukas Sbresny und Gordin Winkel. An den Öffnungstagen der Ausstellung zeigt das Trio jeweils um 16 Uhr eine Zaubershow.

Eine Sammlung von Exponaten aus dem Zentrum für Zauberkunst werde zudem spannende Schlaglichter auf die Geschichte der Zauberei, verspricht der VVV. Zu sehen seien unter anderem Zauberrequisiten, historische Plakate zu den Auftritten bekannter Zauberkünstler, Schautafeln zur Geschichte des Zauberns und seiner Erscheinungsformen, Fotos sowie Zauberbücher und -kästen. Das Zentrum für Zauberkunst gründeten die beiden Zauberer Michael Sondermeyer und Uwe Schenk. Einige ihrer attraktivsten Exponate sind laut VVV in der KulturWerkStadt zu sehen.

Zauberkunst dient seit 1593 der Unterhaltung

Die Besucher der Ausstellung erfahren auch etwas über die Geschichte der Zauberei: Die Zauberkunst als Unterhaltungs- und Kunstform gehe auf das Jahr 1593 zurück, teilt der VVV unter Berufung auf das Zentrum für Zauberkunst mit. Aus dieser Zeit stammten die ersten Aufzeichnungen, die den Einsatz von Zaubertricks zur Unterhaltung beschreiben. Im 17. Jahrhundert habe die Zauberei als Kunstform größere Verbreitung erfahren. Dazu habe das wegweisende Werk „Hocus Pocus Junior“ beigetragen, das 1634 Zauberkunststücke zum selber Vorführen beschrieb.

Die Ausstellung ist vom Sonnabend, 13. April, bis Sonntag, 16. Juni, jeweils sonnabends und sonntags von 14 bis 17 Uhr und zudem auch am Ostermontaggeöffnet. Der Eintritt ist frei. Nach vorheriger Absprache mit dem JohnnyB. (Tel. 05136 – 3693, e-mail: johnnyb-burgdorf@web.de) können Kindergärten und Schulklassen die Schau auch innerhalb der Woche besuchen.

Von Joachim Dege

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