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Burgdorf Heeßel: Lutz Klinkmann übernimmt Vorsitz des HSV
Umland Burgdorf Heeßel: Lutz Klinkmann übernimmt Vorsitz des HSV
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13:05 24.02.2019
Das neue Gesicht des Heeßeler Sportvereins: Lutz Klinkmann. Quelle: Laura Beigel
Heeßel

 „Ich bin ein aktiver Passivsportler“, sagt Lutz Klinkmann über sich. Wenn Sport, dann Fußball – aber nur dabei zugucken, im Fernsehen oder auf dem Platz. Dass er selbst keiner Sportart frönt, hat ihn nicht davon abgehalten, sich im Heeßeler Sportverein (HSV) zu engagieren. Seit 23 Jahren ist Klinkmann dort aktiv. War neun Jahre Trainer der Bambini-Liga, dann Koordinator für die Hallenzeiten und Jugendwart. Zuletzt hat er die Finanzen des Vereins verwaltet. Am Freitagabend haben die SV-ler den 56-Jährigen zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt – ohne Gegenstimmen. Das sei ein typisches Ergebnis für den HSV, meint Klinkmann.

Zu seiner Stellvertreterin wurde Birgit Wilz gewählt, die neue Mitgliedswartin ist Stefanie Mollenhauer, Finanzwart Thomas Deicke und Sportwart Ralf Rohden. Statt zehn oder zwölf Vorstandsmitgliedern gibt es jetzt nur noch fünf, plus einen hauptamtlichen Geschäftsführer, den der Verein auf Minijob-Basis beschäftigt. „Der wird sich hauptsächlich den Verwaltungs- und Organisationsaufgaben des Vereins widmen“, erklärt Klinkmann. Im März wollen die Neugewählten für ein Wochenende zusammenkommen und regeln, wie die Aufgaben des alten Vorstands auf den Geschäftsführer und den neuen Vorstand übertragen werden können. Es geht laut Klinkmann um die Fragen: Wie werden die Aufgaben im Verein koordiniert? Was muss verbessert werden? Und wie kann das Vereinsleben weiter am Laufen gehalten werden?

Vater-Sohn-Gespann übernimmt Vereinsleitung

„Ich werde kein Patriarch sein“, stellt Lutz Klinkmann klar. „Der Vorstand muss gemeinsam entscheiden.“ Zum Vorstand gehört künftig auch sein 27-jähriger Sohn Sebastian – als Geschäftsführer. Ein Vater-Sohn-Gespann, mit dem auch alles angefangen hat: Drei Jahre alt war Sebastian, als sie gemeinsam im Garten Fußball spielten. Vater Lutz in schwarzen Lederschuhen, die er noch trug, weil er gerade von der Arbeit in der Bank nach Hause gekommen war. Er geriet mit ihnen ins Stolpern und zog sich einen Innenbandriss zu. Wer verletzt sei, könne Trainer werden, bekam Klinkmann im Verein zu hören. Und das wurde er dann auch.

Inzwischen hat Sohn Sebastian den Traineramt übernommen, coacht heute auch die C-Jugend. Klinkmanns 25-jährige Tochter Sandra, die sich früher mehr fürs Schwimmen interessierte, studiert zurzeit in Dresden. Ist in die Großstadt gezogen, wie es viele junge Leute tuen. „Erst sind sie lange Jahre im Jugendsport aktiv und ziehen dann aus zum Studieren“, beschreibt Klinkmann das Problem, mit dem fast alle Vereine zu kämpfen haben. Auch ihn hatte es in jungen Jahren in die Nähe einiger Großstädte verschlagen: Berlin, München, Hannover. Und 1993 dann Burgdorf.

Klinkmann will Sprechstunden einführen

Als neuer Vorsitzender des HSV beerbt Lutz Klinkmann den langjährigen Vorstandschef Rüdiger Zach. „Vor drei Jahren haben wir das erste Mal über die Nachfolge gesprochen“, sagt Klinkmann. „Ich habe nicht sofort zugesagt.“ Mehrere Essen seien nötig gewesen, um ihn überzeugen zu können. Denn könne er eben nicht in der Intensität vor Ort sein, wie Rüdiger Zach, dessen Kanzlei sich in Burgdorf befindet. Deshalb will Klinkmann zukünftig Sprechstunden einführen, um ein offenes Ohr für alle Vereinsmitglieder zu haben. Einen Tipp hat sein Vorgänger ihm mit auf den Weg gegeben: „Wenn es Probleme gibt, frag mich.“

Von Laura Beigel

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