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Burgdorf Ferienbetreuung dreht sich um Jona und Umweltschutz
Umland Burgdorf

Burgdorf: Martin-Luther-Ferienbetreuung dreht sich um Jona und Umweltschutz 

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14:00 15.07.2019
Die Umweltpädagogen Ariane Ragusa und Jörg Apel sprechen mit den Kindern der Ferienaktion in der Martin-Luther-Kirche über Mikroplastik und Umweltverschmutzung. Quelle: Sandra Köhler
Ehlershausen

Nicht nur abenteuerlich ist es zugegangen bei der Abenteuer-Ferienwoche für Grundschüler der Martin-Luther-Kirchengemeinde in Ehlershausen. Auch das Thema Umweltschutz spielte eine Rolle. Was ist Mikroplastik? Wie gefährlich ist das eigentlich für mich persönlich? Welche Auswirkung hat Umweltverschmutzung auf Menschen, Tiere und Natur? Und was kann ich als Einzelner in Ehlershausen, Burgdorf, Otze und Ramlingen überhaupt tun? Darüber haben die 50 Jungen und Mädchen gemeinsam mit den Umweltpädagogen Jörg Apel und Ariane Ragusa nachgedacht.

Prophet sein, das war für Jona alles andere als ein Zuckerschlecken. Nicht nur, dass er von Gott nach Ninive zu den Erzfeinden der Israeliten geschickt wurde. Nein, er sollte denen auch erzählen: „Das, was ihr da macht, so, wie ihr lebt, ist das nicht richtig. Das muss anders werden.“ Kein Wunder, dass Jona stattdessen versuchte, übers Meer zu fliehen. Dieser Versuch endete laut Bibel im Bauch eines Wales. Und schließlich, weiß die Bibel zu berichten, sorgte der unwillige Jona doch dafür, dass sich Dinge zum Besseren kehrten.

Nur wenn Missstände benannt werden, kann sich etwas ändern

Fisch, Meer, Mikroplastik, Missstände benennen, damit sich etwas ändert: Den Umweltschutzgedanken in das Ferienprogramm zu integrieren habe sich geradezu aufgedrängt, sagte Diakonin Anja Schawohl. „Die Kinder sind total fit in dem Thema und können ihre Eltern sensibilisieren“, zeigte sie sich begeistert. „Etwa, indem sie sie beim Einkaufen bitten, nicht die dreifach verpackten Tomaten zu kaufen oder in den Unverpackt-Laden zu gehen.“ Und tatsächlich: Selbst die Erst- und Zweitklässler wissen bereits, dass die Idylle trügerisch ist. „Da versteckt sich ganz viel Plastik“, kommentierte ein Mädchen das Bild eines traumhaften Strandes, das Apel zeigte. „Das Plastik wird immer kleiner. Und die Fische fressen das und sterben.“

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