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Burgdorf SSV Schillerslage baut neue Bogensportanlage
Umland Burgdorf

Burgdorf: SSV Schillerslage baut neue Bogensportanlage

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18:00 13.08.2019
Nicht nur in der Halle sondern auch im Freien,direkt neben dem Vereinsheim, können die Bogenschützen bald trainieren. Quelle: Laura Beigel
Schillerslage

Rund drei Jahre hat der Sport- und Schützenverein (SSV) Schillerslage mit der Burgdorfer Stadtverwaltung wegen der Außenanlage für die Bogenschützen verhandelt. Jetzt kann sie realisiert werden. Ende Mai unterschrieben Bürgermeister Alfred Baxmann und der Leiter der Sportabteilung, Johannes-Peter Reuter, eine gemeinsame Nutzungsvereinbarung und ebneten so den Weg für den Neubau. Der soll neben dem Vereinsheim am Rapsfeld 13 entstehen.

Der angrenzende Bolzplatz werde durch die Bauarbeiten nicht eingeschränkt, versichert Hans-Jürgen Seewald. Der Leiter der Bogensparte ist „froh, dass das jetzt geklappt hat“. Denn Bogenschießen sei einfach ein Freiluftsport, der in der Halle nur unter Einschränkungen betrieben werden könne.

Bogenschützen finden nur schwer geeignete Flächen

Bislang können die Schützen nur in der Mehrzweckhalle trainieren. Schon seit der Gründung der Sparte im November 2015 stehe deshalb der Wunsch nach einer Außenanlage im Raum. Felder und Freiflächen, auf denen das Bogenschießen geübt werden könne, seien aber nicht leicht zu bekommen, sagt Seewald. Die meisten seien noch immer landwirtschaftlich genutzt. Anfangs hat der Verein sogar mit dem Modell-Bau-Club Lehrte über eine gemeinsame Nutzung des Modellflugplatzes an der Steinwedeler Straße verhandelt. Doch es sei nicht gelungen, die Zeiten für das Bogenschießen und das Modellfliegen unter einen Hut zu bekommen, sagt Seewald.

Neben dem Vereinsheim des Sport- und Schützenvereins Schillerslage soll die neue Bogensportanlage entstehen. Quelle: Laura Beigel

Mit der Freifläche neben dem Vereinsheim hat der SSV nun eine einfache Lösung gefunden. Sie erlaubt es den Bogenschützen, ihrem Sport weiter im Dorf nachzugehen. Ein Gutachter prüfte bereits, dass das Gelände als Schießanlage geeignet ist. Nun stehen nur noch einige Sicherheitsvorkehrungen aus, „damit die Pfeile nicht ungehindert durch die Gegend fliegen“, berichtet Seewald. Dafür müssen unter anderem ein Pfeilfangnetz gespannt, ein einfaches Koppelband als Abgrenzung zum Fußballplatz eingesetzt und ein Zaun zur Geländesicherung gebaut werden. Außerdem soll ein neues Gerätehaus entstehen.

Im März 2020 soll Bogensportanlage eröffnet werden

Rund 7.000 Euro werde die neue Anlage kosten, rechnet der Spartenleiter vor. Umsetzen will der Verein seine Pläne in Eigenleistung. Eingeplant sind bisher 140 bis 150 Arbeitsstunden. „Wir haben einige fachkundige Leute in unseren Reihen, die uns tatkräftig unterstützen werden“, gibt sich Seewald optimistisch. Zudem hat der SSV Fördermittel bei der niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung, dem Regionssportbund Hannover und der Stadt Burgdorf beantragt.

Die Mehrzweckhalle eignet sich nur mäßig für den Freiluftsport. Quelle: Laura Beigel

Auf der Anlage sollen bis zu sechs Scheiben stehen, auf die aus einer Entfernung von bis zu 60 Metern geschossen werden kann. Im März 2020 will der Verein den Neubau feierlich eröffnen. Trainiert werde auf dem Gelände dann anfangs zweimal pro Woche. Das Angebot solle aber schnell erweitert werden, sagt Seewald, der sich überzeugt gibt, dass weitere Bogenschützen zum SSV stoßen werden.

Das ist die Bogensparte des SSV Schillerslage

Die Sparte der Bogenschützen ist eine der jüngsten des Sport- und Schützenvereins (SSV) Schillerslage. Gegründet wurde sie im November 2015. Hans-Jürgen Seewald leitet die Sparte. Sie habe sich „positiv entwickelt“, sagt Seewald: „Schließlich ist es auch eine Sportart, die nicht überall angeboten wird.“

Die Bogenschützen nehmen nicht an Turnieren teil. Sie legen den Fokus mehr auf den Breitensport für Jung und Alt. Für die Mehrheit der 26 Mitglieder ist das Schießen deshalb eher ein Ausgleich zum Alltag als eine Wettkampfsportart. 18 Erwachsene – davon sechs Frauen – sowie acht Kinder und Jugendliche trainieren montags in der Mehrzweckhalle in Schillerslage am Rapsfeld 13. Durchschnittlich kämen sechs bis acht Mitglieder zu den Trainingseinheiten. „Der Verein hat keine hohe Fluktuation“, sagt Seewald.

 Von 18 bis 19.30 Uhr üben sich die Kinder im Bogenschießen, ehe ab 19.30 Uhr die Erwachsenen die Halle übernehmen. Dann wird mit Recurve- oder Langbögen auf bis zu sechs Scheiben aus einer Entfernung von 18 Metern geschossen. „Bogenschießen kann man auch im höheren Alter anfangen“, sagt Seewald, der selbst erst mit 63 Jahren den Sport für sich entdeckte.

 

Von Laura Beigel

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