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Burgdorf St.-Pankratius-Sanierung beginnt erst im nächsten Jahr
Umland Burgdorf

Burgdorf: St.-Pankratius-Sanierung beginnt erst im nächsten Jahr

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00:15 16.05.2019
Die geplante Sanierung der Orgel und des Innenraums der St.-Pankratius-Kirche verschiebt sich um ein Jahr. Quelle: Antje Bismark
Burgdorf

Eigentlich sollten in diesen Wochen die ersten Unternehmen anrücken und mit der Sanierung der Orgel und des Innenraums der St.-Pankratius-Kirche beginnen – doch diese Arbeiten verschieben sich nach Aussage von Pastor Dirk Jonas ins nächste Jahr. Er begründet die Verzögerung mit zu großen Mängeln an der Elektroanlage des Gebäudes, die derzeit noch genau untersucht werden müssen.

Mit etwa 300.000 Euro Kosten rechnet die Kirchengemeinde bislang für die umfangreiche Sanierung: Gut 200.000 Euro sollen aus dem Gemeindehaushalt und durch Zuschüsse unter anderem der Landeskirche aufgebracht werden. 100.000 Euro will die Gemeinde an Spenden für das Projekt einwerben. Derzeit gebe es gut 45.000 Euro Spenden, die zum Teil von Privatpersonen und Firmen überwiesen oder die als freiwilliger Eintritt bei Veranstaltungen gesammelt worden seien. Erst an diesem Wochenende konnten Burgdorfer und Gäste für 1,50 Euro Eintritt an einer Turmbesteigung teilnehmen. „Wir haben die Spendenaktion von vornherein für zwei Jahre geplant“, sagt Jonas, der wie seine Kollegen vor etwa zwei Wochen von der Verzögerung erfuhr.

Kirchenvorstand geht von höheren Kosten aus

Sie ergibt sich seinen Angaben zufolge aus ersten Untersuchungen an der Elektrik: „Die Arbeiten an der Anlage fallen deutlich umfangreicher als geplant aus“, sagt der Pastor und fügt hinzu, der Kirchenvorstand habe sich gegen eine Teillösung ausgesprochen, weil diese eine Sperrung der Kirche in diesem Jahr von Juni bis September und im nächsten Jahr erneut von Mai bis November bedeutet hätte. „Nach kurzem Abwägen war schnell klar, dass es dem Kirchenvorstand wichtig ist, die Arbeiten an der elektrischen Anlage gründlich ausführen zu lassen“, sagt er. Damit bleibe die Kirche in diesem Jahr ganz normal geöffnet – bereits auswärtig geplante Gottesdienste und Hochzeiten würden jedoch nicht mehr verschoben.

Wegen der nun umfangreicheren Sanierung und der Verschiebung in das Jahr 2020 muss der Kirchenvorstand den Finanzierungsplan neu aufstellen und höhere Kosten berücksichtigen. Unklar sei bislang der Umfang: „Erst muss ein Fachmann das Elektrogutachten erstellen, dann erfahren wir die genauen Details“, sagt Jonas, zugleich Vorsitzender des Kirchenvorstands. Er betont, trotz aller Unannehmlichkeiten seien die Verantwortlichen froh, dass noch rechtzeitig vor Baubeginn die Qualitätsmängel an der elektrischen Anlage in der Kirche erkannt wurden. „Ebenso sind wir dankbar, dass alle schon beauftragten Gewerke inklusive der Orgelbaufirma bereit sind, kurzfristig die Maßnahme um ein Jahr zu verschieben.“

Von Antje Bismark

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