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Burgdorf Stadt plant Gudrun-Pausewang-Schule vierzügig
Umland Burgdorf

Burgdorf: Stadt plant Gudrun-Pausewang-Schule vierzügig

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00:17 20.06.2019
Die Gudrun-Pausewang-Grundschule ist marode. Lehrer, Eltern und Schüler warten seit Jahren auf einen Neubau. Quelle: Anette Wulf-Dettmer
Burgdorf

Die Elternschaft der Gudrun-Pausewang-Grundschule (GPGS) in der Südstadt Burgdorfs befürchtet angesichts der millionenschweren Schulinvestitionen, dass es mit dem versprochenen Neubau ihrer Schule nichts werden könnte. In einem offenen Brief, der auch allen Ratsfraktionen zugesandt wurde, haben die Elternvertreter ihre Sorgen geschildert. SPD-Ratsfrau Christiane Gersemann hat daraufhin eine Anfrage zum Zeitplan der Neubauplanung an die Stadtverwaltung gestellt. Deren Antwort liegt jetzt vor.

Zwar hätten sich geringfügige zeitliche Verschiebungen bei der Planung und Vorbereitung des Projekts ergeben, „die sich allerdings auf den voraussichtlichen Fertigstellungstermin im Sommer 2025 nicht auswirken werden“, teilt Rathaussprecherin Alexandra Veith mit.

Bebauungsplan soll Ende 2019 rechtskräftig werden

Vorgesehen ist demnach, dass der für einen Neubau erforderliche Bebauungsplan im Herbst 2019 von der Politik beschlossen und Ende des Jahres rechtskräftig werden soll. Beabsichtigt sei, dass die Stadtplanungsabteilung in der Sitzung des Bauausschusses am 15. August dieses Jahres unterschiedliche städtebauliche Konzepte für das Grundstück der GPGS vorstellt, heißt es vonseiten der Stadt.

Laut Stadt ist eine erneute Wirtschaftlichkeitsuntersuchung notwendig, weil es 2011 lediglich um eine dreizügige Grundschule ging. Inzwischen gehe die Stadt davon aus, dass die GPGS künftig durchgängig vierzügig sein wird. Die Ausschreibung dieser Prüfung werde derzeit ausgearbeitet. Untersucht werden soll, ob ein Neubau oder eine Sanierung des alten Gebäudes wirtschaftlicher ist. Den entsprechenden Bericht erwartet die Stadt im Herbst 2019. Die Ratsgremien sollen sich im Dezember 2019 damit befassen. Wenn sich ein Neubau als wirtschaftlicher erweist, muss laut Stadt Anfang 2020 die Frage geklärt werden, ob sie selbst Bauherr ist oder das Projekt an einen Totalunternehmer vergibt und das Gebäude dann mietet.

Stadt wartet auf weiteren Architekten

Die Wirtschaftlichkeitsuntersuchung werde von den Mitarbeitern der Abteilung Gebäudewirtschaft momentan parallel zu den anderen laufenden Projekten mit bearbeitet, erklärt Veith. Geplant sei, einen zusätzlichen Architekten für die Abteilung einzustellen. „Sobald diese Stelle besetzt werden kann, wird die Verteilung der Projekte auf die einzelnen Mitarbeiter neu geordnet.“ Danach könne eine Projektablaufplan für die GPGS erstellt werden.

Von Anette Wulf-Dettmer

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