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Burgdorf Stinkende Schultoiletten: Stadt will Urinale austauschen
Umland Burgdorf

Burgdorf: Stinkende Schultoiletten: Stadt lässt Urinale austauschen

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17:03 27.12.2019
Weniger Gestank dank neuer Urinale? Für 2020 hat die Stadt Burgdorf der Region eine Verbesserung zugesagt. Quelle: Symbolbild
Burgdorf

Mit drei wesentlichen Maßnahmen will die Stadt Burgdorf im nächsten Jahr die Situation auf den Jungentoiletten in der Grundschule an der Hannoverschen Neustadt verbessern: Sie plant den Austausch der derzeit wasserlos betriebenen Urinale gegen Urinale mit Wasserspülung, die Versiegelung des Fußbodens und eine verbesserte Reinigung des Bereichs. Dies geht aus einer Antwort der Region Hannover hervor, die die Behörde jetzt dem Regionsabgeordneten Rudolf Alker (SPD) übersandt hat.

Seit Jahren klagen Schüler, Lehrer und Eltern über die massive Geruchsbelästigung, sodass Betroffene zwischenzeitlich den Fachbereich Gesundheit der Region eingeschaltet haben – dabei geht es auch um eine Einschätzung aus infektionshygienischer Sicht. Die Kontrolleure schauten sich deshalb die Jungen- und die Lehrertoilette an und konstatieren in ihrem Bericht veraltete und poröse Bau- und Ausstattungsmaterialien, die so schadhaft sind, dass sie nicht korrekt gereinigt werden können. „Es wurde darauf hingewiesen, dass Instandhaltungsmaßnahmen angezeigt sind“, heißt es in dem Schreiben an Alker.

Lesen Sie dazu auch: Schülern, Lehrern und Eltern stinkt es gewaltig.

Region fordert Zwischenreinigung am Nachmittag

Zudem kritisiert die Behörde in ihrer Stellungnahme, dass Wandfliesen nicht gereinigt waren und dass wegen der Nachmittagsnutzung der Schule auch eine Zwischenreinigung eingeplant werden sollte. Die Mitarbeiter gehen davon aus, dass zumindest der Fußboden nach der geplanten Versiegelung leichter zu säubern sein wird. Wenn alle Oberflächen wie Fußboden, Fliesen und Ausstattung leicht zu reinigen seien und die Arbeiten regelmäßig und korrekt ausgeführt würden, dann erfülle die Stadt die gesetzlichen Vorgaben – zumindest unter dem Aspekt des Infektionsschutzes.

Bereits vor zwei Jahren hatten sich Politiker aller Couleur bei einem Ortstermin die unhaltbaren Zustände angeschaut und auch Geruchsproben gemacht. Weil sich seitdem nichts geändert hatte, gab es nun eine erneute Information der Schulleitung an die Stadt als Schulträger über den unzumutbaren Zustand der Toiletten. Mit einer akuten Vorgabe will die Verwaltung nun die Situation verbessern: Bislang wuschen und trockneten Mitarbeiter von Reinigungsfirmen die Wischbezüge und Lappen im Bereich der Toiletten, was sich aus Sicht der Region zusätzlich negativ auf die Qualität der Raumluft ausgewirkt hatte. „Es wurde empfohlen, dass die Wäscheaufbereitung anderweitig durchgeführt wird“, teilt die Behörde abschließend mit.

Von Antje Bismark

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