Corona in Burgdorf: Stadt verzichtet im Januar und Februar auf Kita-Gebühr
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Corona in Burgdorf: Stadt verzichtet im Januar und Februar auf Kita-Gebühr

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18:28 31.01.2021
Ausschließlich Eltern, deren Kinder in der Notbetreuung sind, müssen für Januar und Februar bezahlen.
Ausschließlich Eltern, deren Kinder in der Notbetreuung sind, müssen für Januar und Februar bezahlen. Quelle: Sina Schuldt (Symbolbild)
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Burgdorf

Wegen des Lockdowns bieten die Kindergärten und die Krippen bis einschließlich 14. Februar nur eine Notbetreuung für Familien an – deshalb verzichtet die Stadt Burgdorf für die ersten beiden Monate des Jahres 2021 auf die Gebühren für Krippe, Hort, Großtagespflege ab zehn Kindern sowie Randzeiten in den Kindergärten und auf das Geld für das Mittagessen. Berechnet werden ausschließlich die Stunden, die die Jungen und Mädchen sich in der Notbetreuung aufhalten. Damit entfallen pro Monat etwa 52.000 Euro im städtischen Haushalt, wie Stadtsprecher Sebastian Kattler auf Anfrage sagt.

Seinen Angaben zufolge ist die Notbetreuung in den kommunalen Kitas derzeit komplett ausgelastet. „Von den regulär 686 Krippen- und Kita-Plätzen in den städtischen Einrichtungen sind 329 Plätze in der Notbetreuung belegt“, teilt Kattler mit. Kitas in freier Trägerschaft verfügen zudem über regulär 636 Plätze für Kinder zwischen dem ersten und sechsten Lebensjahr, für 224 dieser Plätze haben Eltern ihren Nachwuchs im Moment für die Notbetreuung angemeldet.

Die Mütter und Väter müssen die Dauer der Betreuung in der jeweiligen Kita eintragen. Diese leiten die Daten an die Verwaltung weiter, die den Eltern für die Zeit der Notbetreuung eine Rechnung schickt. „Nach Aussage von Stadtsprecherin Alexandra Veith erhalten die Familien eine Erstattung, wenn bereits die gesamte Kita-Gebühr für Februar abgebucht worden sei. „Das geschieht automatisch, niemand muss dafür einen Antrag stellen.“ Und: Die Regelung gelte auch, falls die Einrichtungen wieder ab 15. Februar öffnen dürfen.

Von Antje Bismark