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Burgdorf Waldschule: Ortsrat will Asbest-Gutachten
Umland Burgdorf Waldschule: Ortsrat will Asbest-Gutachten
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15:09 28.11.2018
In der Waldschule könnte vor 60 Jahren Asbest verbaut worden sein. Quelle: Daniel Bockwoldt (Symbolbild)
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Ehlershausen

Die Waldschule in Ehlershausen soll auf Asbest untersucht werden. Zudem soll geprüft werden, ob die energetische Sanierung des fast 60 Jahre alten Gebäudes möglich oder ein Neubau wirtschaftlicher ist. Beides – angeregt von der CDU – hat der Ortsrat in seiner Sitzung am Dienstagabend einstimmig auf den Weg gebracht. Die Entscheidung, ob für beide Untersuchungen Geld bereitgestellt wird, fällen die Ratspolitiker der Stadt.

Eine Sanierung oder ein Neubau der Waldschule steht bislang auf keiner Investitionsliste. In der Ortsratssitzung legte Sonja Heyna (CDU) dar, warum es in der Waldschule Handlungsbedarf gibt. „Es darf kein Loch mehr gebohrt werden ohne Erlaubnis der Stadt“, erklärte sie, warum die CDU ein Gutachten zur Asbestbelastung verlangt. Stadtrat Michael Kugel bestätigte den Verdacht, dass beim Bau der Schule Asbest eingesetzt wurde. „Tut man nichts, passiert auch nichts. Die Kollegen sind angehalten, nicht zu bohren“, sagte er.

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Heyna berichtete zudem, dass die Heizung der Schule zwar laufe, aber nicht alle Räume würden ausreichend erwärmt. Inden einigen Klassenzimmern erreiche die Temperatur gerade 18 bis 19 Grad. Ihr Parteikollege Robert Apel verwies auf den enormen Energieverbrauch der Waldschule. Er forderte, zehn Millionen Euro in den Investitionsetat der Stadt für einen Neubau aufzunehmen. Kugel konterte: „Ein Neubau oder eine Grundsanierung der Waldschule ist weder personell noch finanziell zu leisten.“

Von Anette Wulf-Dettmer