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Burgdorf Gedichtband erzählt Alltägliches zum Schmunzeln
Umland Burgdorf

Gedichtband erscheint unter Federführung des Stadtmuseums

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07:56 02.08.2019
Heidi Rust und Dieter Heun geben jetzt einen neuen Gedichtband heraus. Quelle: privat
Burgdorf

„So ist das Leben – heitere Verse aus der Feder eines Burgdorfers“: So heißt ein Band mit Gedichten von Wolf Joachim Stötzer, den die Hobbyhistoriker Dieter Heun und Heidi Rust jetzt erstmals zusammengestellt und für die Veröffentlichung aufbereitet hat. Wolf Joachim Stötzer, geboren 1904, studierte Rechtswissenschaft und arbeitete anschließend als Staatsanwalt in Berlin. Im Ruhestand zog er mit seiner Frau nach Burgdorf, wo seine Söhne lebten. Er starb im Jahr 1993 und fand seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof an der Uetzer Straße.

Als Hein und Rust für ihr Buch „Schatten auf der Seele – Burgdorfer Zeitzeugen berichten von Krieg, Flucht und Vertreibung“ recherchierten, das im vergangenen Jahr erschien, entdeckten sie das Lesedrama „Der Totentanz“. Darin setzt sich Stötzer kritisch mit dem Nationalsozialismus auseinander. Sein Sohn Peter händigte den beiden Autoren bei einem Treffen einen Ordner mit Gedichten seines Vaters aus, die bislang nicht veröffentlicht waren. Darin zeigt sich die Begabung Stötzers, in heiterer Lyrik mit gekonnten Reimen die Menschen und ihre Schwächen unter die Lupe zu nehmen. Das Fazit der Autoren: „Stötzer ist ein Meister im Umgang mit der deutschen Sprache.“

Menschliche Alltäglichkeiten zum Schmunzeln

Die Verse betreffen nicht Burgdorf, aber, so heißt es in der Mitteilung vom Förderverein Stadtmuseum, sie stammen von einem Mann, der über viele Jahre in Burgdorf lebte und der es versteht, mit seinen Worten und Gedanken über menschliche Alltäglichkeiten zum Schmunzeln anzuregen. Den Gedichtband „So ist das Leben − Heitere Verse aus der Feder eines Burgdorfers“ gibt der Förderverein heraus. Er umfasst 60 Seiten und kostet 4,95 Euro. Das Heft ist bei Bleich Drucken und Stempeln (Braunschweiger Straße 2), Buchhandlung FreyRaum (Marktstraße 54) und Wegeners Buchhandlung (Marktstraße 65) sowie im Stadtmuseum (Schmiedestraße 6) und in der KulturWerkStadt (Poststraße 2) an den Wochenenden (14 bis 17 Uhr) erhältlich.

Von Antje Bismark

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