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Burgdorf Integration: Region fördert Projekte in Burgdorf und Uetze mit 29.000 Euro
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Integration: Region fördert Projekte in Burgdorf und Uetze mit 29.000 Euro

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10:15 22.08.2019
Mit insgesamt 29.000 Euro will die Region Hannover drei Integrationsprojekte in Burgdorf und Uetze fördern. Quelle: Symbolbild
Burgdorf/Uetze

Die Region Hannover fördert drei Projekte in Burgdorf und Uetze, die sich für die Integration von Geflüchteten und Migranten einsetzen. Fast 29.000 Euro fließen diesmal aus dem Integrationsfonds, den die Region vor zehn Jahren aufgelegt hat, in den Nordosten.

In Burgdorf erhält der Diakonieverband Hannover-Land 6340 Euro für ein Bildungsangebot für Auszubildende mit Migrationshintergrund. Das Projekt Azubi 1.0 will nach Angaben der Diakonie Lehrlinge im schulischen Teil ihrer Ausbildung unterstützen. Dabei stehe das individuelle Lernen im Vordergrund. Es gehe darum, dass die jungen Leute fachspezifische Fragestellungen und Zusammenhänge begreifen und umsetzen können. „Denn die Azubis scheitern nicht im praktischen, sondern im schulischen Teil“, begründet die Diakonie das neue Lernangebot, das es einmal pro Woche gibt.

Mehrgenerationenhaus erhält fast 18.000 Euro

Das Burgdorfer Mehrgenerationenhaus (BMGH), das seit Jahren Menschen mit Migrationshintergrund unterstützt, will unter der Überschrift Vorbilder die Lebenswege einzelner Geflüchteter nachzeichnen. Das Projekt solle anderen Geflüchteten Mut machen, sich in Deutschland einzuleben, wie auch die Toleranz der Gesellschaft gegenüber Flüchtlingen wiederbeleben, heißt es in der Begründung des BMGH für den Förderantrag. Der Region ist das Projekt 17.990 Euro wert.

So soll das Projekt umgesetzt werden: Studenten werden Interviews mit einer Vielzahl von Geflüchteten in Burgdorf führen. Außer deren Lebensdaten sollen ihre Erfahrungen – positive wie negative – und Entwicklungen dargestellt werden. Ziel sei es, keine Extrembeispiele auf die Bühne zu heben, sondern die Vielzahl und Vielfältigkeit der positiven Entwicklung transparent zu machen, erläutert das BMGH.

Geld für Frauenschwimmkurse in Uetze

Für das Frauenschwimmprojekt Uetze erhält die Gemeinde 4600 Euro aus dem Integrationsfonds. Ziel des Projekts sei es, den Frauen und Müttern eine bessere Möglichkeit der Teilhabe in der Gesellschaft zu geben, heißt es in der Begründung für den Förderantrag. „Zusätzlich können sie ihre Kinder im Wasser betreuen und begleiten, sodass sie mit ihren Familien gemeinsam schwimmen gehen können.“ Das Frauenschwimmen hatte die Region bereits 2018 mit einem Zuschuss bedacht.

Insgesamt werden in diesem Jahr 43 Projekte mit Geld aus dem Integrationsfonds der Region Hannover gefördert. Aus dem Fonds werden rund 200.000 Euro ausgeschüttet, um die oft ehrenamtlich geleistete Integrationsarbeit in den Kommunen der Region finanziell zu unterstützen. Seit zehn Jahren gibt es den Fonds, aus diesem Anlass sollen diesmal 50.000 Euro mehr als in den Vorjahren ausgeschüttet werden.

Jury trifft die Auswahl aus 153 Bewerbungen

Eingegangen waren 153 Bewerbungen für einen Zuschuss. Eine sechsköpfige Jury hat die Anträge bewertet und die zu fördernden Projekte ausgewählt. Schon im Frühjahr hatte man sich darauf geeinigt, vor allem Vorhaben aus den Bereichen Bildung und Ausbildung, Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe von Frauen sowie Projekte, die das Miteinander der Generationen zum Ziel haben, zu fördern. Der Ausschuss für Integration der Regionsversammlung hat die Auswahl jetzt abgesegnet. Am Dienstag. 27. August, entscheidet der Regionsausschuss abschließend über die Förderung. Danach kann das Geld überwiesen werden.

Von Anette Wulf-Dettmer

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