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18:43 25.10.2013
Von Joachim Dege
Silke Mazurek erläutert den Wunsch der Eltern der Viertklässler, mit der IGS bereits im nächsten Schuljahr zu beginnen. Quelle: Anette Wulf-Dettmer
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Burgdorf

23 von 33 möglichen Jastimmen zählte Ratsvorsitzender Olaf Weinel (SPD) für die Einführung einer IGS im Realschulgebäude Vor dem Celler Tor zum Schuljahresbeginn 2015/2016. Die IGS-Gegner kamen auf zehn Stimmen. Gleichwohl mischte sich in die Begeisterung über die von der Ratsmehrheit durchgesetzte IGS-Gründung auch eine bittere Note. Ebenso wie viele Eltern der heutigen Viertklässler hätten sich auch die Mitglieder der rot-grünen Ratsmehrheit nach eigenem Bekunden einen früheren IGS-Start bereits zum Schuljahresbeginn 2014/2015 gewünscht. Das aber sei nicht möglich gewesen angesichts der von Lehrerseite geäußerten Bedenken gegen einen mit heißer Nadel gestrickten Schnellschuss.

In der Ratssitzung indessen hielten sich etwaige Bedenkenträger bedeckt, vielmehr meldete sich mit der Erzieherin und Mutter Silke Mazurek die Sprecherin einer Initiative von Elternvertretern zu Wort, deren Kinder zurzeit die vierten Grundschulklassen besuchen. Mazurek plädierte für eine frühere IGS-Einführung. Andere Kommunen bekämen das auch hin. Die Elternbefragung habe ein klares Votum ergeben und zudem Erwartungen geweckt. Die würden nun enttäuscht, sagte die Otzerin.

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Redner von SPD und Grünen sowie Bürgermeister Alfred Baxmann (SPD) warben indessen um Verständnis. Die Stadt sei beim IGS-Projekt nun einmal auf die Schulen und deren Personal angewiesen. Die Lehrer müssten mitgenommen werden. Das brauche Zeit, sonst bestehe das Risiko, dass die IGS-Idee Schaden nehme. CDU und FDP hatten zuvor ihre Ablehnung damit begründet, dass sich die finanziell klamme Stadt eine Schulgründung nicht leisten könne und die IGS zudem die Existenz des Gymnasium bedrohe.

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