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Umland Burgdorf Nachrichten Eltern wollen Spielgeräte für ihre Kinder
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18:04 24.01.2017
Von Joachim Dege
Spielflächen gibt es in der Siedlung, aber keine Spielgeräte. Quelle: Dege
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Beide Vorschläge hat Gersemann jetzt in einem Antrag zu einem Paket verschnürt mit der Bitte, dieses im Ortsrat und den zuständigen Ratsausschüssen beraten zu lassen. Gersemann begründet ihren Vorstoß damit, dass in dem Wohngebiet an den Straßen Kötnerkamp und Wandelbergsfeld nach ihren Recherchen mittlerweile 35 Kinder unter acht Jahren lebten. Daraus ergebe sich die Notwendigkeit zur Anlage eines Spielplatzes.

Den Platz für Spielgeräte gibt es. In der Siedlung sind sogenannte Aktionsflächen angelegt, wo sich Kinder gegebenenfalls auf einer teilweise mit Büschen und Baumstümpfen strukturierten Wiese austoben und die Bewohner zur gemeinsamen Freizeitgestaltung zusammenfinden können – so sie denn wollen. Der frühere Ortsbürgermeister Carl Hunze (CDU) hatte von einem Spielplatz stets abgeraten. Er empfahl vielmehr, die Kinder, wie auf dem Dorf üblich, frei auf den Straßen und Wiesen spielen zu lassen.

Die Sozialdemokratin Gersemann beruft sich ihrerseits auf „den Elternwunsch nach Spielgeräten“. Drum möge die Stadtverwaltung eine neue Würdigung der Situation in dem Gebiet vornehmen und darüber hinaus prüfen, wie der Bereitschaft der Eltern, an der Gestaltung einer Spielanlage mitzuwirken, Rechnung getragen werden kann.

Auf den Straßen in der Siedlung gilt für Autos zurzeit ein Tempolimit von 30 Kilometern in der Stunde. Gersemann wünscht sich mehr, namentlich die Ausweisung von Spielstraßen. Dort müssten Autos dann in Schrittgeschwindigkeit fahren. Fußgänger dürften die Straße in ihrer ganzen Breite benutzen, Kinderspiele wären überall erlaubt.

Joachim Dege 24.01.2017
Anette Wulf-Dettmer 27.01.2017
Antje Bismark 27.01.2017