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Umland Burgdorf Nachrichten Kuchenbecker ist neuer Schulberater
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18:30 10.11.2015
Von Sabine Gurol
Der neue Schulberater des Kinderschutzbunds: Manfred Kuchenbecker. Quelle: Sabine Gurol
Burgdorf

Der Neue im Ehrenamt heißt Manfred Kuchenbecker und bringt einige Erfahrung im schulischen Bereich mit. 40 Jahre war er an Schulen als Lehrer tätig, 19 Jahre davon als Schulleiter in Celle.

Der Pensionär freut sich auf die neue Aufgabe. „Das ist ein Bereich, wo ich sagen kann: Da kann ich helfen und moderieren“, sagt der 71-Jährige. Er habe allerdings eine andere Herangehensweise an die Aufgabe als Vorgänger Jötten. Denn er sei kein Schulpsychologe wie dieser, sagt Kuchenbecker. Stattdessen hilft dem ehemaligen Schulleiter seine Erfahrung. „Ich schaue, wo Lösungsmöglichkeiten sind. Für mich ist da die Praxis entscheidend.“

Ziel der Beratung ist es, bei schulischen Fragen und Problemen zu helfen - unabhängig von der Schule und der Schulform. Themen können Gewalt und Mobbing, Über- oder Unterforderung, Lernschwächen oder Konzentrationsstörungen sein. Aber auch wenn Schulen und Elternhäuser nicht zueinanderkommen, ist Kuchenbecker gern bereit, zu moderieren.

Dabei geht es dem Kinderschutzbund und Kuchenbecker keinesfalls darum, die Arbeit der Schulen infrage zu stellen oder abzuwerten. „Ich maße mir nicht an, Schulen beraten zu können“, sagt Kuchenbecker und ergänzt: „Ich weiß, dass in Schulen intensive Arbeit geleistet wird.“

Die Nutzung der Beratung ist freiwillig. Wer sie wünscht, kommt auf Kuchenbecker zu, der dann versucht, als neutraler Dritter zu moderieren oder weiterzuvermitteln. Das Interesse an dem Angebot ist groß, sagt Annegret Lange-Kreutzfeldt vom Kinderschutzbund. „Beim letzten Mal hatten wir sogar Menschen aus Braunschweig und Verden, die die Beratung bei uns genutzt haben.“

Mit einer Gedenkveranstaltung in der St.-Pankratius-Kirche hat der Arbeitskreis „Gedenkweg 9. November“ am Montagabend an die Reichspogromnacht erinnert. Zu Gast waren zwei Freiwillige, die Holocaust-Überlebende unterstützt haben. An den Stolpersteinen stellten Bürger Lichter auf.

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