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Nachrichten Alpha-E-Projekt: Städte wollen Planung forcieren
Umland Burgdorf Nachrichten Alpha-E-Projekt: Städte wollen Planung forcieren
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00:18 27.11.2017
Die beiden Bürgermeister: Klaus Sidortschuk und Alfred Baxmann leiten der gemeinsamen Sitzung der Verwaltungsausschüsse von Lehrte und Burgdorf. Quelle: Anette Wulf-Dettmer
Burgdorf/Lehrte

 „Es geht uns darum, bestimmte Vorplanungen für die Alpha-E-Trasse jetzt voranzutreiben“, sagen Lehrtes Bürgermeister Klaus Sidortschuk und Burgdorfs Rathauschef Alfred Baxmann unisono. Konkret soll das Land Gutachten zum Umbau der höhengleichen Bahnübergänge in Auftrag geben. In zehn Kommunen entlang der Alpha-E-Trasse – von Verden über Uelzen, Celle, Burgdorf bis Lehrte – gibt es solche Bahnübergänge. Vor ihnen staut sich schon jetzt der Straßenverkehr, weil die Schranken wegen des hohen Güterzugaufkommens ständig geschlossen sind. 

Ob Brücke oder Tunnel – es muss etwas passieren, wenn in wenigen Jahren täglich mehr als 200 Güterzüge durch Burgdorf und Lehrte mit höhengleichen Bahnübergängen in Ehlershausen, Otze und Aligse rollen. Darüber sind sich die Kommunalpolitiker beider Städte einig. Deshalb haben sie sich in der gemeinsamen Sitzung der Verwaltungsausschüsse im Burgdorfer Schloss einstimmig dafür ausgesprochen, sich der Inititative der Arbeitsgruppe Strategie des Projektbeirats der Alpha-E-Trasse anschließen. 

Die Sorge, dass die geplante Blockverdichtung zwischen Uelzen und Celle fertig ist, ohne dass die Bahnübergänge und der Lärmschutz in Burgdorf und Lehrte den neuen Bedürfnissen angepasst sind, treibt Politiker und Bürger gleichermaßen um. Blockverdichtung bedeutet, die Abstände zwischen den Signalen werden verkürzt, sodass mehr Züge gleichzeitig auf den Gleisen unterwegs sein können.  „Wenn man frühzeitig anfängt mit den Menschen in den Dörfern zu reden und gemeinsam mit ihnen eine passende Lösung aussucht, ist das allemal besser, als sie weiter zu vertrösten“, sagen Baxmann und Sidortschuk

Schon mehrfach hatte in den vergangenen zwei Jahren der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Enak Ferlemann zugesagt, das Geld für den hiesigen Runden Tisch, der die Planung begleiten soll, bereitzustellen. Nur geschehen ist bislang nichts. Das sorge für Unsicherheit, sagt auch Manfred Kuchenbecker von der Bürgerinitiative Otze Schiene. 

Eile ist geboten, denn der Umbau der Bahnübergänge in Aligse, Ehlershausen und Otze wird kein leichtes Unterfangen. Die örtlichen Gegebenheiten sind beengt, weil die Übergänge mitten im Ort oder an viel befahrenen Straßen liegen. Dort eine vernünftige Lösung zu finden, braucht Zeit, sind sich Lehrtes und Burgdorfs Politiker einig. Deshalb soll jetzt das Land zumindest schon einmal Gutachten in Auftrag geben, die Vorschläge zum Umbau unterbreiten. „Denn wir können uns die Kosten für die Gutachten ebenso wenig leisten wie eine Beteiligung an den Umbaukosten“, betonen beide Bürgermeister.

Von Anette Wulf-Dettmer

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