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Nachrichten Neue Stelle im Jugendamt gegen Kindesmisshandlung
Umland Burgdorf Nachrichten Neue Stelle im Jugendamt gegen Kindesmisshandlung
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09:52 09.09.2011
Von Norbert Korte
Burgdorf

Die Stadtverwaltung hat die Planung jüngst im Jugendhilfeausschuss dargelegt. Ziel der Gesetzesänderung auf Bundesebene ist nach Worten von Jugendamtsleiter Jens Niemann, den persönlichen Kontakt zwischen Vormund und Mündel zu stärken. In der Vergangenheit habe es Berichte über Amtsvormundschaften gegeben, bei denen der Vormund mit der Vielzahl der Fälle völlig überfordert war. Im neuen Gesetz heißt es: „Der Vormund hat mit dem Mündel persönlichen Kontakt zu halten. Er soll das Mündel in der Regel einmal im Monat in dessen üblicher Umgebung aufsuchen, wenn nicht im Einzelfall andere Besuchsabstände oder ein anderer Ort erforderlich sind.“

Bislang sei die Arbeit von ihm und einer zweiten Abteilung im Hause mit erledigt worden, sagt Niemann. Künftig soll sie bei einer neuen Kraft konzentriert werden, die zum nächsten Jahr mit 30 Wochenstunden eingestellt werden soll.

In Burgdorf gebe es derzeit rund 30 Fälle von Vormundschaften und Pflegschaften. Rund zwei Drittel davon sind echte Vormundschaften, bei denen alle elterlichen Rechte an den Amtsvormund übertragen sind. Bei den sogenannten Pflegschaften ist dies nur in Teilbereichen wie etwa Gesundheits- oder Vermögensfragen oder dem Aufenthaltsrecht der Fall.

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