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00:16 24.01.2018
Ein Prost auf die Segelsparte des SSV Schillerslage: Spartenleiter Johannes-Peter Reuter und seine Mitsegler haben einiges vor in diesem Jahr. Quelle: Sandra Köhler
Schillerslage

 Die Segler des SSV Schillerslage starten mit Rückenwind ins neue Jahr. Spartenleiter Johannes-Peter Reuter verkündete den annähernd 60 Besuchern des Segelbrunchs im Sport- und Schützenheim am Sonntagvormittag ein ehrgeiziges Vorhaben. Nach der Gründung einer Jugendabteilung, der Entwicklung eines neuen Logos und diversen Anschaffungen im vergangenen Jahr will der Verein eine Yacht anschaffen. 

Der Anteil der Jugendlichen unter den 80 Spartenmitgliedern beträgt 50 

Die neuen Logos der Segelsparte: links das der Seglerjugend, rechts das der Hauptsparte. Quelle: Sandra Köhler

Prozent. Dies und die erklärte Absicht, möglichst viele Jugendliche, die an Veranstaltungen teilnahmen, weiter zu integrieren, führte zur Bildung der Segeljugend. Um die Voraussetzungen für die Ausbildung zu optimieren, hat die Sparte  ins Equipment investiert: zwei zusätzliche Optimisten, ein Speedbreezer, zwei Flying Cruiser, ein Trailer, ein PS-starkes Motorboot zur Bergung gekenterter Segler und eine Jugendjolle schaffte der SSV 2017 für rund 10.000 Euro an. Zwei weitere Optimisten sollen noch folgen, kündigte Reuter an.  „Damit sind wir etwas für das Segelcamp, bei dem die Teilnehmer den Optimisten- und – je nach Alter – auch den Praxisanteil des Sportbootführerscheins Binnen und See machen können, gut aufgestellt“, sagte Reuter

Jugendliche könnten zudem das Funkzeugnis und den Pyroschein erwerben. Der SSV böte diese Ausbildungen zum Teil in Kooperation mit dem Wassersportverein Altwarmbüchen an. Um die Heranwachsenden darüber hinaus für das Segeln auf einer Yacht optimal vorbereiten zu können, plane der Verein, eine solche anzuschaffen. Entweder eine gebrauchte Sirius 24 für rund 8000 Euro oder eine neue Seascape 18 oder 24 zum Preis von 40.000 Euro, stellte Reuter in Aussicht: „Das sollen aber unsere Jugendlichen entscheiden.“ Falls die Entscheidung zugunsten des teureren Schiffes fällt, werde die Sparte selbst 15.000 Euro beisteuern, der Gesamtverein nach Zustimmung der Mitglieder in der Hauptversammlung am 9. März weitere 15.000 Euro. Der Rest werde mit Gaben von Sponsoren und mit Zuschüssen gedeckt, sodass das Boot 2019 zur Verfügung stehe, sagte Reuter

Johannes-Peter Reuter (rechts) und Johannes (3. von rechts) präsentieren die Prototypen der Seglerkleidung, die der Verein seinen Mitgliedern offerieren will. Quelle: Sandra Köhler

Für 2018 plant die Sparte freies Jugendsegeln in Mardorf am 17. Juni, 19. August und 15. September, ein Segelcamp vom 29. Juli bis 5. August, die Teilnahme an der Regatta Nautic Young Stars vom 11. bis 13. Oktober mit einer vorausgehenden Trainingswoche, eine dreitägige Segelfreizeit an Himmelfahrt und die alljährliche Familien-Flottille. Am 26. Mai heißt es „Vereint im Boot“: Zum Tag des offenen Bootes lädt die Segelsparte alle SSV-Mitglieder und Burgdorfer ein. Es werde einen stündlichen Busshuttle nach Mardorf geben, Vorführungen und die Möglichkeit, selbst einmal mit dem Segelboot aufs Steinhuder Meer hinauszusegeln, warb Reuter.

Von Sandra Köhler

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