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Umland Burgdorf Nachrichten Stadt kauft Kirchenacker für IGS-Neubau
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00:36 14.05.2018
Auf diesem Acker gegenüber der Keksfabrik Parlaska in der Nordstadt will die Stadt den Neubau für die IGS errrichten. Quelle: Google Maps
Burgdorf

Der Verwaltungsausschuss der Stadt hat in dieser Woche grünes Licht gegeben für einen Millionen-Deal. Die Stadt darf von der St.-Pankratius-Kirchengemeinde einen Acker zwischen dem Technischen Hilfswerk und der Sorgenser Mühle kaufen. Dort will sie dann den geplanten Neubau für die Integrierte Gesamtschule (IGS) errichten.

Das hat Bürgermeister Alfred Baxmann bestätigt. Seine Verwaltung habe damit die Freigabe erhalten, den Kaufvertrag mit der Kirchengemeinde zu schließen. Als Kaufpreis für die 5,1 Hektar große Fläche, auf der später nicht nur das Schulgebäude, sondern auch ein Außengelände und eine Sporthalle mit drei Spielfeldern stehen sollen, sei die Summe von 3,1 Millionen Euro vereinbart. Dazu kämen noch Nebenkosten wie Grunderwerbssteuer sowie die Gebühren für den Notar und den Eintrag ins Grundbuchamt.

Der auf Kosten von 51 Millionen Euro taxierte IGS-Neubau ist keineswegs beschlossene Sache. Allerdings zeichnet sich im Rat eine Mehrheit für den Bau ab, den Kritiker als Schuldengrab der Stadt beschreiben. Die Stadtverwaltung arbeite zurzeit an einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung. Sie soll klären, ob die Stadt als Bauherr Planung, Ausschreibung, Vergabe und Bauaufsicht selbst in die Hand nimmt, oder damit einen Totalunternehmer betraut. Entschieden sei auch in dieser Frage noch nichts. Im Rat zeichne sich allerdings die Tendenz ab, wohl einen Totalunternehmer zu beauftragen, sagte der Verwaltungschef auf Nachfrage: Das bedeute, dass die Bauverwaltung das Vorhaben akribisch vorbereiten müsse, denn die Stadt bekomme am Ende für ihr Geld nur das, was sie bestelle. Änderungen seien nach Vertragsabschluss nicht mehr möglich, oder sie würden die Stadt teuer zu stehen kommen, so Baxmann.

Laut Bürgermeister unterstellt die Stadt für den Neubau die Sechszügigkeit der IGS. Die ebenfalls noch offene Frage, ob eine IGS-Oberstufe kommt oder nicht, müsse so rechtzeitig getroffen werden, dass die Entscheidung im Planungsprozess berücksichtigt werden könne, sagte Baxmann.

Von Joachim Dege

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