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Nachrichten Standbetreiber müssen putzen
Umland Burgdorf Nachrichten Standbetreiber müssen putzen
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07:20 12.10.2012
Von Norbert Korte
Foto: Auf dem Bürgersteig vor der St.-Pankratius-Kirche sind die rotbraunen Natursteinplatten aus China großflächig mit Fett verunreinigt. Die Stadtverwaltung schließt nicht aus, dass die Platten ausgewechselt werden müssen.
Auf dem Bürgersteig vor der St.-Pankratius-Kirche sind die rotbraunen Natursteinplatten aus China großflächig mit Fett verunreinigt. Die Stadtverwaltung schließt nicht aus, dass die Platten ausgewechselt werden müssen. Quelle: Korte
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Burgdorf

Die Straßenlampen und auch die nagelneuen Energiesäulen für die Stromversorgung haben den Oktobermarkttrubel schadlos überstanden. Doch das Pflaster der Fußwege und Mehrzweckstreifen sowie die Fahrbahn der Markt- und Poststraße sind an zahlreichen Stellen buchstäblich mit Fett getränkt.

Besonders unangenehm fällt das nach der dreitägigen Sause auf dem Bürgersteig an der Bushaltestelle vor der St.-Pankratius-Kirche auf. Die eigens aus China importierten rotbraunen Porphyrnatursteinplatten weisen hässliche dunkle Verfärbungen auf, die vermutlich von dem Grillstand stammen, der dort aufgebaut war.

Der Geschäftsführer des Verkehrs- und Verschönerungs-Vereins (VVV), Gerhard Bleich, hatte nach eigenen Angaben zusammen mit dem VVV-Vorsitzenden Karl-Ludwig Schrader zu Beginn des Stadtfestes eigens alle Standbetreiber auf die neuen Platten hingewiesen. Der VVV ist Ausrichter des Stadtfestes. Alle Verursacher seien inzwischen aufgefordert worden, die Verunreinigungen zu beseitigen, wie das in den Verträgen mit den Standbetreibern steht, sagte Bleich. Teilweise sei das bereits erledigt. Er hoffe, dass auch die restlichen Flecke zu beseitigen sind.

Die Stadt räume den Standbetreibern zunächst die Chance ein, die verdreckten Platten selbst zu reinigen, machte Tiefbauamtsleiter Rainer Herbst deutlich. Wenn das nicht möglich sei, weil das Fett zu tief eingedrungen ist, müsste man in letzter Konsequenz an einen Austausch der Platten denken, was aber nicht zulasten der Stadt gehen dürfe.

Herbst räumte ein, dass auch früher Verschmutzungen hin und wieder ein Thema waren, aber nicht in so gravierendem Ausmaß.

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