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07:16 28.06.2013
Von Anette Wulf-Dettmer
Diese heimeligen Ecke des Otzer Friedhofs soll eine Gemeinschaftsanlage für Urnengräber unter Rasen entstehen. Das Kindergrab, dessen Ruhezeit erst ... abläuft, soll in die Anlage integriert werden. Quelle: Anette Wulf-Dettmer
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Burgdorf

Geplant ist, im Westteil eine Fläche für Urnen-Erdbestattungen zur Verfügung zu stellen. Der Platz für 24 solcher Grabstätten wäre vorhanden, wenn zwei Reihen nicht länger für Doppelwahlgräber vorgehalten würden, heißt es in der Beschlussvorlage für den Ortsrat. Weil in diesem Bereich niemand bestattet wurde, stünde die Fläche sofort zur Verfügung. Laut Stadtsprecherin Alexandra Veith entstehen dafür nur interne Kosten für die Einmessung der Grabstellen.

Hintergrund der Erweiterungspläne: Auf dem Otzer Friedhof sind alle Flächen für Urnen-Erdgräber bereits belegt. Derzeit können Urnen deshalb nur in der Urnenwand - von den 30 Plätzen sind sieben verkauft - oder einem regulären Wahlgrab beigesetzt werden.

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Seit 2009 ist Zahl der Urnenbestattung in Otze stetig gestiegen - zu Lasten der Erdbeisetzung. Allein in diesem Jahr wurden bereits elf Urnen bestattet, aber nur sechs Särge. Damit nimmt der Ort eine Sonderstellung im Stadtgebiet ein. Auf anderen Friedhöfen stehen laut Veith Erd- und Urnenbestattungen in einem ausgeglichenem Verhältnis. Allerdings sei überall zu beobachten, dass immer mehr Angehörigen pflegeleichte Grabformen bevorzugen.

Um den steigenden Bedarf in Otze auch künftig decken zu können, beabsichtigt die Verwaltung, zusätzlich zu den sofort bereitstehenden 24 Grabstätten eine Gemeinschaftsanlage für Urnengräber unter Rasen im Ostteil des Friedhofs anzulegen. Dort könnten nach Ablauf der letzten Grabruhezeiten ab 2014 Urnen beigesetzt werden. Die Kosten für die Anlage zwischen Hecken und unter Bäumen kalkuliert die Stadt mit circa 10000 Euro.

Norbert Korte 26.06.2013
Norbert Korte 26.06.2013
Anette Wulf-Dettmer 27.06.2013
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