Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Zum „Tatort“ in die Gaststätte statt aufs Sofa
Umland Burgdorf Nachrichten Zum „Tatort“ in die Gaststätte statt aufs Sofa
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:03 17.11.2017
Wotan Wilke Möhring und Julia Grosz auf der Fuhsestraße in Dollbergen in einer Drehpause. Quelle: Rainer Dröse
Dollbergen

 Welcher Nachbar ist wann zu sehen? Und welche markanten Punkte aus Dollbergen und Umgebung erscheinen am Sonntag, 26. November, bundesweit auf den Fernsehbildschirmen? Wer darüber nicht allein, sondern in Gemeinschaft und entspannter Atmosphäre plaudern will, ist ab 19.15 Uhr zum Public Viewing der HAZ im Gasthaus Höbbel, Alte Dorfstraße in Dollbergen, eingeladen. Denn ab 20.15 Uhr läuft der Tatort „Böser Boden“ mit Wotan Wilke Möhring und Franziska Weisz, den der NDR auch in der Uetzer Ortschaft gedreht hat. 

Regisseurin Sabine Bernardi und Filmtonmeister Eric Rueff kurz vor der Probe mit den Statisten im Dollberger Frischmarkt. Quelle: sandra köhler

Die Dreharbeiten zu dem „Tatort“ um einen Umweltskandal verlangten den Darstellern –Profis wie Statisten – sowie den Technikern viel ab. Denn die Dreharbeiten bei Dauerregen und Kälte waren kein Zuckerschlecken. Die letzte Klappe fiel gegen 3 Uhr in der Frühe nach mehr als elf Stunden harter Arbeit. Die Glamourwelt sei geerdet worden, zog die Eddesser Komparsin Heike Siebert am nächsten Morgen ihre persönliche Bilanz. Neben Siebert standen unter anderem der Dollberger Ortsratsherr Rainer Richter sowie Karin von Salzen, René Kischer, Ines Häniel, Christina Elgert, Kerstin Keller, Milena Amann und Sebastian Marsch, Mitarbeiter der Altölraffinerie Avista, vor der Kamera. Ob sie am Sonntag im Krimi zu erkennen sein werden?

Die Statisten haben die aufgebrachten Dorfbewohner gemimt. „Böser Boden“ spielt im ländlichen Niedersachsen: Als vor einer Erdgasförderanlage die Leiche des persischstämmigen Ingenieurs Arash Naderi gefunden wird, gehen Kommissar Thorsten Falke (Wotan Wilke Möhring) und seine Kollegin Julia Grosz (Franziska Weisz) zunächst von einem fremdenfeindlichen Hintergrund aus. Bei ihren Ermittlungen stellt sich heraus, dass der Ingenieur tatsächlich bedrängt wurde. Doch nicht wegen seiner Herkunft, sondern wegen der Erdgasgewinnung auf den Feldern rund um das Dorf, das deswegen tief zerstritten ist. Die einen sehen in der Gasgewinnung mögliche Jobs, andere fürchten die Vergiftung von Mensch und Tier. Falke und Grosz stoßen auf konspirative Treffen, bei denen militante Umweltschutzaktionen geplant werden.

Der Mann für den Ton sitzt mit seiner High-Tech-Anlage unter einem Zeltdach - gut geschützt vor dem Dauerregen, der die Dreharbeiten in der Novembernacht 2016 begleitete. Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Information: Das Public Viewing im Gasthaus Höbbel, Alte Dorfstraße in Dollbergen, startet um 19.15 Uhr mit einem gemütlichen Beisammensein. Den Krimi „Böser Boden“ strahlt die ARD ab 20.15 Uhr aus. Aus organisatorischen Gründen bittet die Redaktion um eine Anmeldung per E-Mail uetze@haz.de oder unter Telefon (0 51 36) 97 81 00. Denn die Kapazität des Saals ist begrenzt. Anmeldungen sind montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr möglich.

Von Anette Wulf-Dettmer und Antje Bismark

Kommentare 0 Nutzungsbedingungen
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Am Buß- und Bettag, 22. November, feiern die Uetzer Kirchengemeinden einen zentralen Gottesdienst. Als Gast wird der ehemalige Superintendent Ralph Charbonnier erwartet.

15.11.2017

Viele Jugendliche fühlen sich von der Politik nicht ausreichend repräsentiert. Sie fordern eine Jugendvertretung. Wie die aufgestellt sein soll, sollen Jugendliche selbst ausbaldowern.

15.11.2017

Das neue Regionale Raumordnungsprogramm ist in Kraft und bestimmt,  wo auch neue Windräder gebaut werden dürfen. Für Verwirrung sorgt, dass die Stadt keinerlei Einfluss mehr auf deren Planung hat.

15.11.2017