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Burgwedel Mosaik-Ausstellung widmet sich Elementen
Umland Burgwedel Mosaik-Ausstellung widmet sich Elementen
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00:19 22.10.2018
Angelika Algieri freut sich über den Katalog zur Mosaikausstellung "Spiel der Elemente", an der sich 40 Künstler beteiligen.
Angelika Algieri freut sich über den Katalog zur Mosaikausstellung "Spiel der Elemente", an der sich 40 Künstler beteiligen. Quelle: Patricia Chadde
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Großburgwedel

Angelika Algieri (51) mag Mosaike. Als talentierte Gestalterin ist sie deutschlandweit bekannt, aber sie bietet auch 39 weiteren Künstlern Präsentationsmöglichkeiten. „Ich freue mich auf die Wanderausstellung der Deutschen Organisation für Mosaikkunst (DOMO) in unserer Trattoria“, berichtet sie. Ab Sonntag, 28. Oktober, geht es in 40 Werken um das „Spiel der Elemente“, die sich der Darstellung von Feuer, Wasser, Luft und Erde widmen und dabei mal gegenständlich, mal abstrakt, mal farbenfroh und mal monochrom gestalten. Mancher Künstler beschränkt sich auch nicht auf die Zweidimensionalität, sondern nutzt die dritte Dimension, um seiner Gestaltung noch mehr Ausdruck zu verleihen.

Es ist eine schöne Tradition, dass die Künstler der DOMO, so die Abkürzung des Vereins, einmal im Jahr in der Trattoria Im Mitteldorf 21 ihre aktuellen Arbeiten ausstellen. Doch die Mosaikkunst ist schon viele tausend Jahre alt. Weil sich die Motive aus kleinen Steinchen auf Fußböden und Wänden, in Tempeln und Kirchen als extrem haltbar erwiesen, sind zahlreiche Mosaike noch nach mehreren tausend Jahren zu sehen und haben von ihrer Bildwirkung nichts eingebüßt.

Die modernen DOMO Künstler gehen ganz undogmatisch vor, verwenden Tonsedimente, Lava, Glas, Holz Schiefer, Papier, aber auch zeitgenössische Materialien, wie Kunststoffperlen. Oft wird der Vulkan zum Bildmotiv: Günter Bruchof thematisiert ihn, auch Christine Amrhein hat die Vorstellung eines Feuermeeres , das sie mit Marmorbruch und Kunstoffperlen gestaltet, während Annegret Kunstmann einen Vulkanausbruch zeigt. Rhonda Dönges denkt dagegen an Island , an die „Insel aus Feuer und Eis“, Gerti Kukuk widmet sich lieber dem „Wasser des Lebens“, dass eine Goldader ziert. Auch die abstrakten Motive, haben Charme, wie Frauke Löfflers „Farbstudie zur Naturphilosophie der vier mythischen Urelemente“ beweist. Die 40 Mosaikkünstler kommen aus allen Teilen der Republik und sogar aus der Schweiz. Scherbenglück nennt Lissi-Maier Rapaport ihre Internetseiten mit weiteren Arbeitsbeispielen. Marion Heinig aus der Wedemark vertritt dagegen die Natur mit ihrem Mosaik namens „Entstehung“ und hat als Untertitel: „Elemente fürs Leben. Mensch ärgere mich nicht“, gewählt. Bis zum 23. Februar ist die Ausstellung zu sehen, die am 28. Oktober um 10.30 Uhr mit einer Vernissage beginnt, zu der Thomas Denker eine persönliche Einführung geben wird. Der Eintritt ist frei.

Spiel der Elemente, Feuer Wasser Erde Luft, Mosaikausstellung der Deutschen Organisation für Mosaikkunst e.V (DOMO), vom 28. Oktober 2018, 10.30 Uhr bis 23. Februar 2019 in der Trattoria Pasta e Vino, Im Mitteldorf 21, 30938 Burgwedel. Es gibt einen Katalog zur Wanderausstellung.

Von Patricia Chadde