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Burgwedel Baugebiet und Grundschule sind Themen beim Kleinburgwedeler Neujahrsempfang
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Baugebiet und Grundschule sind Themen beim Kleinburgwedeler Neujahrsempfang

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06:54 27.01.2020
Begrüßt die rund 70 Besucher im Schützenkrug: Ortsbürgermeister Jürgen Schodder. Quelle: Thomas Oberdorfer
Kleinburgwedel

„2020 kann ein schönes Jahr werden. Es liegt nun an uns, dafür zu sorgen, dass das auch klappt.“ Sichtlich gut gelaunt begrüßte Ortsbürgermeister Jürgen Schodder die rund 70 Gäste des Kleinburgwedeler Neujahrsempfangs. Sie waren auf Einladung des Ortsrates am Sonntagmorgen in den Schützenkrug gekommen.

Vermarktung der Bauplätze kann beginnen

Schodder nutzte die Gelegenheit und steckte auch gleich die Themen für das Jahr ab, allen voran die Entwicklung des neuen Baugebietes in Kleinburgwedel. Der Ortsbürgermeister und Vorsitzende des städtischen Bau-, Planungs- und Umweltausschusses rechnet damit, dass Ende des Jahres die ersten Grundstücke an Interessenten verkauft werden können. „Derzeit diskutieren die Ortsräte die Vergabekriterien“, sagte Schodder. Nach seinen Worten könnten auf der Fläche zwischen Klein- und Großburgwedel 38 Einfamilien-, acht Reihen- und drei Mehrfamilienhäuser entstehen.

Querungsmöglichkeit über die L 381 für Radfahrer schaffen

Der Ortsbürgermeister machte klar, dass er sich den Zuzug von neuen Einwohnern nach Kleinburgwedel wünscht. „Wichtig ist, dass die Neubürger dann nicht nur im Ort wohnen, sondern hier auch leben. Sie zu integrieren ist eine wichtige Aufgabe“, sagte er. „Schließlich sind wir hier in Kleinburgwedel doch so etwas wie ein kleines Familienunternehmen.“

Außerdem kündigte Schodder an, dass der Ortsrat mehrere Projekte für die Radfahrer anstoßen will, unter anderem will er sich für eine bessere Anbindung des Würmsees einsetzen. „Die Überquerungsmöglichkeiten der L 381 müssen für Radfahrer dringend verbessert werden. Dazu werden wir im Ortsrat eine Initiative starten“, erklärte er.

Begeisterten die Zuhörer mit Gedichten: Schüler der dritten Klasse der Grundschule Kleinburgwedel. Quelle: Thomas Oberdorfer

Rektorin stellt sich und die Grundschule vor

Neben der Ansprache des Ortsbürgermeisters ist es in Kleinburgwedel seit Jahren Tradition, dass sich in der Reihe „Kleinburgwedel präsentiert sich“ eine Institution aus dem Ort vorstellt. In diesem Jahr machte das die Grundschule. Und es war gleich eine doppelte Präsentation: Rektorin Anna-Marie von Badewitz stellte nicht nur die Bildungseinrichtung vor, sondern obendrein sich selbst. Diese leitet sie erst seit Kurzem.

Derzeit wird die Grundschule umgebaut, und die Kinder lernen zwischen Baggern und Baumaschinen. „Aber das klappt eigentlich ganz gut“, sagte die 57-Jährige. Von Badewitz arbeitete bereits an mehreren Schulen in der Umgebung, unter anderem in Thönse und Isernhagen. Und die Direktorin hatte sich Verstärkung mitgebracht. Neun Kinder aus der dritten Klasse begleiteten sie und trugen Gedichte vor, die sie zuvor im Deutschunterricht bei der Rektorin gelernt hatten. Das kam bei den Besuchern des Neujahrsempfang gut an. Es gab viel Beifall für die Kinder.

Taghrid, die aus Syrien nach Kleinburgwedel geflüchtet war, trägt ein Gedicht vor. Neben ihr steht die neue Grundschulrektorin Anna-Marie von Badewitz. Quelle: Thomas Oberdorfer

Von Badewitz erklärte, warum es gut ist, auch einmal ein Gedicht in der Schule auswendig zu lernen. Denn: „Uns ist natürlich wichtig, dass wir den Kindern auf der einen Seite helfen, sich zu selbstbewussten Menschen zu entwickeln, aber ihnen auf der anderen Seite auch zeigen, dass man Durchhaltevermögen braucht, beispielsweise beim Auswendiglernen von Gedichten.“

Förderverein will Klimabänke kaufen

Begleitet wurde die Rektorin aber nicht nur von Kindern ihrer Schule, sondern auch von Vertretern des Fördervereins. Für diesen kündigte Schriftführerin Claudia Kühne an, dass sich der Verein bei der Gestaltung des Schulhofes engagieren will und dafür zwei Klimabänke von Ludwig Fortmüller erwerben möchte.

Von Badewitz nutzte die Gelegenheit, kräftig die Werbetrommel für ihre Schule zu rühren. „Es sind ja viele Vertreter von Vereinen hier im Raum. Wer hätte Interesse, für die Kinder einen Kurs am Nachmittag anzubieten?“, fragte sie in die Runde. „Wir hätten da Bedarf.“

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Von Thomas Oberdorfer

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