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Burgwedel Region investiert in Radwege
Umland Burgwedel Region investiert in Radwege
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00:19 17.02.2019
Die Arbeiten an der Ortsdurchfahrt in Wettmar sind das kostspieligste Einzelprojekt der Burgwedeler Bauvorhaben der Region. Quelle: Thomas Oberdorfer
Burgwedel

Burgwedel bleibt ein weiteres Jahr der Schwerpunkt für die Bauvorhaben der Region Hannover. Knapp sechs Millionen Euro plant die Behörde in die Straßen der Kommune zu investieren. Das geht aus einer in dieser Woche veröffentlichten Projektliste der Region hervor. Insgesamt sind in dem Papier 41 Einzelmaßnahmen aufgelistet, acht davon betreffen Burgwedel. 25 Millionen Euro lässt die Region sich diese Projekte kosten.

Region baut 43 Kilometer Radwege aus oder neu

Vorrangig geht es der Region darum, das Radwegenetz zu verbessern und die Sicherheit für die Radfahrer zu erhöhen. So sollen in diesem Jahr 43 Streckenkilometer Radwege aus- beziehungsweise neugebaut werden.

Drei Projekte sind bereits in Arbeit

Drei der geplanten acht Burgwedeler Einzelprojekte sind bereits in Arbeit. Das sind die Sanierung der Ortsdurchfahrten von Wettmar (Kreisstraßen 119 und 116) und für den ersten Bauabschnitt der Durchfahrt von Kleinburgwedel (K118/119), sowie der Neubau des Radweges entlang der K116 von Neuwarmbüchen nach Thönse. Mit veranschlagten 1,43 Millionen Euro aus der Regions- und noch einmal 650.000 Euro aus der Stadtkasse ist die Sanierung der Ortsdurchfahrt Wettmar die kostspieligste der Bauvorhaben in Burgwedel. Für Kleinburgwedel sind in diesem Jahr 660.000 Euro eingeplant und für den Radweg nach Thönse 995.000 Euro.

Region geht fünf neue Projekte an

Neben den drei bereits laufenden Projekten stehen auch fünf neue für Burgwedel auf der Agenda. Mit dabei unter anderem der erste Bauabschnitt der Sanierung der Großburgwedeler Ortsdurchfahrt im Bereich der K117 (Thönser Straße) und der K118 (Kleinburgwedeler Straße). Hierfür sind 500.000 Euro eingeplant und die Arbeiten sollen bereits im Juli beginnen. Der zweite größere Abschnitt mit der Fuhrberger Straße ist dann für einem späteren Zeitpunkt vorgesehen. Außerdem geplant sind die Sanierungen der Ortsdurchfahrten von Thönse (850.000 Euro/Baubeginn im August) und ein weiterer Bauabschnitt in Engensen (180.000 Euro/Baubeginn im Juni). Ebenfalls noch in diesem Jahr sollen der Neubau der Radwegeverbindungen von Thönse nach Engensen (520.000 Euro/Baubeginn im September) und nach Wettmar (790.000 Euro/Baubeginn im November oder im Dezember) angegangen werden.

Zehn Millionen Euro Fördergelder eingeworben

Übrigens: Die gesamte Investitionssumme von 25 Millionen Euro muss die Region nicht komplett aus der eigenen Tasche bezahlen. Rund zehn Millionen Euro konnte sie an Fördergeldern für die Projekte einwerben. Die stammen aus dem Förderprogramm „Klimaschutz durch Radverkehr“ vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Von Thomas Oberdorfer

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