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Burgwedel Ausbau des Glasfasernetzes beginnt erst im Januar
Umland Burgwedel

Burgwedel: Ausbau des Glasfasernetzes verzögert sich

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13:22 27.11.2019
Die Leerrohre für die Glasfaserkabel liegen zwischen den Burgwedeler Ortschaften bereits in der Erde. Der Ausbau in den Dörfern ruht derzeit. Quelle: Thomas Oberdorfer
Burgwedel

Der Ausbau des Glasfasernetzes in Burgwedel verzögert sich. Die Deutsche Glasfaser verständigte dieser Tage ihre Kunden, dass die Tiefbauarbeiten in den Orten erst in der zweiten Kalenderwoche des kommenden Jahres beginnen werden – vorausgesetzt, dass das Wetter mitspielt. In den Informationsveranstaltungen Ende September hatte der Netzbetreiber noch einen Beginn der Arbeiten im Oktober angekündigt.

„Wir haben kurzfristig den Generalunternehmer für das Projekt ausgetauscht“, erklärte Dennis Slobodian, Referent für Unternehmenskommunikation bei der Deutschen Glasfaser, die plötzlichen Verzögerungen. Außerdem gäbe es für die Terminverschiebungen „abstimmungs- und genehmigungstechnische Gründe“. Gleichzeitig kündigte er an, dass der neue Generalunternehmer ab dem 2. Dezember mit den Hausbegehungen bei den Kunden beginnen wird.

Erste Hausanschlüsse sollen im Februar geschaltet werden

Trotz des Wechsels des Generalunternehmers behalten die alten Planungen ihre Gültigkeit. Der Ausbau beginnt in Kleinburgwedel. Dann geht es in der Reihenfolge Wettmar, Engensen und Thönse weiter. Parallel dazu wird das Netz in Fuhrberg verlegt. Nicht halten lässt sich hingegen der Terminplan für die Schaltung der ersten Internetverbindungen über das neue Glasfasernetz in den Ortschaften. „Die ersten Hausanschlüsse sind planmäßig Ende Februar zu erwarten“, sagte Slobodian. Nach den bisherigen Planungen sollte dies eigentlich im Januar erfolgen. Und es gibt auch einen neuen Abschlusstermin für das Gesamtprojekt: „Wir werden die letzten Kunden im vierten Quartal 2020 anschließen“, sagte der Sprecher. Bislang sollte dies im dritten Quartal 2020 geschehen.

Leerrohre zwischen den Ortschaften sind bereits verlegt

Unabhängig von den Hausbegehungen wurden in den vergangenen Wochen bereits die Verteilerkästen in den fünf Ortschaften aufgestellt. Diese werden als Point of Presence (PoP) bezeichnet. Jeder von ihnen kann 1496 Haushalte mit schnellem Internet versorgen. Außerdem wurden bereits zwischen den Dörfern Leerrohre verlegt. Diese nehmen die Glasfaserkabel auf, die dann die PoP mit den großen Datenautobahnen verbinden.

Unverändert sind die Planungen der Deutschen Glasfaser zu den Kleinburgwedeler Splittersiedlungen. Weder für den Mühlenberg noch für den Heidewinkel gebe es derzeit Anschlussplanungen vonseiten der Deutschen Glasfaser, erklärte der Pressesprecher.

Die Verzögerungen haben aber auch einen positiven Effekt: „Da wir mit dem Baustart noch nicht begonnen haben, können alle interessierten Anwohner noch Verträge abschließen, ohne dass zusätzliche Ausbaukosten anfallen“, sagte Slobodian und warb damit noch einmal für das Projekt.

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Von Thomas Oberdorfer

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