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Burgwedel Der Umbau der Grundschule Fuhrberg ist geschafft
Umland Burgwedel

Burgwedel Grundschule Fuhrberg: Der Umbau ist geschafft

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17:09 24.01.2020
Schulleiterin Meike Hasenauer freut sich, dass die langwierige Erweiterung der Fuhrberger Schule nun abgeschlossen ist. Quelle: Sandra Köhler
Fuhrberg

Sie ist vollbracht: die Erweiterung der Maria-Sibylla-Merian-Grundschule in Fuhrberg. Lange hat sie gedauert – aber das Warten hat sich gelohnt. Denn der Anbau verdoppelt die Nutzfläche nahezu. Nun gibt es endlich Raum genug für die Schüler der sechs Klassen und den Ganztagsbetrieb. Außerdem kann die Schule weitere Jungen und Mädchen aufnehmen, die wegen des künftigen Fuhrberger Baugebietes zu erwarten sind. 5,3 Millionen Euro hat die Stadt Burgwedel in die Zukunftsfähigkeit der Fuhrberger Grundschule investiert.

Aula als Veranstaltungsraum für den Ort

Als sich Bürgermeister Axel Düker bei der offiziellen Einweihung der erweiterten Schule an die Schüler wandte, schwang gehörig Stolz mit. „In den vergangenen Monaten ist hier viel geputzt, gebaut, gemalert und eingeräumt worden – jetzt habt ihr die Möglichkeit, eine ganz neue Schule zu nutzen, nach euren Bedürfnissen eingerichtet.“ Die Erweiterung der 1958 am jetzigen Ort errichteten Schule macht die Einrichtung nicht nur fit für ihre pädagogischen Aufgaben – sie führt auch dazu, dass der Schule wieder eine zentrale Stellung im Ort zukommt. So wie dem Schulgebäude, das vor rund 300 Jahren gegenüber der Kirche erbaut worden war. Denn schließlich ist das Atrium, durch das der neue Eingang über den Schulhof in die Schule führt, als ein Raum für das ganze Dorf konzipiert.

Es ist nicht nur gleichzeitig Aula und Pausenhalle für Regentage – sondern soll auch Veranstaltungsraum sein für Vereine des Ortes. Damit die Schule durch diese Alternativnutzung nicht beeinträchtigt wird, ist der Raum mitsamt Toilettentrakt und Mensa separierbar, sagte Architekt Willi Reichert. Die nächste Jahresversammlung der Ortsfeuerwehr wird dort bereits über die Bühne gehen. „Ein Raum für die Vereine im Dorf ist gut, zwei sind besser“, sagte Ortsbürgermeister Heinrich Neddermeyer schmunzelnd. „Der Namenszug an der Südseite hat alle Änderungen ausgehalten. Und so soll der freundliche und offene Geist der alten Schule auch mitgenommen werden in die neuen Räume. Aber das ist ja längt geschehen“, sagte er und fügte hinzu: „Hier möchte man noch einmal Kind sein.“

Familiärer Dorfschul-Charme verbindet sich mit viel Platz und Funktionalität: Die Erweiterung der Maria-Sibylla-Merian-Grundschule in Fuhrberg ist gelungen.

Genug Platz für Ganztagsbereich und Differenzierung

Nötig geworden war die Erweiterung wegen der Einführung des offenen Ganztagsbetriebes. „70 Prozent unserer Schüler nutzen dieses Angebot“, sagt Schulleiterin Meike Hasenauer. Doch auch ansonsten profitiert die Schule. Es gibt vier neue Klassenzimmer, sodass es laut Hasenauer auch kein Problem sei, wenn die Schule aufgrund des nächsten Neubaugebietes in einigen Jahren komplett zweizügig sei. „Und wir haben jetzt Fach- und Differenzierungsräume sowie eine größere Mensa.“ Als größten Gewinn sieht auch sie die Aula an. Diese wurde mit einem Theaterstück des vierten Jahrgangs eröffnet, bevor sich die Besucher die Schule ganz genau anschauen konnten.

Die Schulelternratsvorsitzende Inka Hartung hat die Schule vor 35 Jahren selbst besucht. Sie ist begeistert, wie es gelungen ist, den familiären Charakter zu bewahren. Genau wie Ortsbürgermeister Neddermeyer sieht sie aber bereits die nächste Aufgabe auf die Stadt zukommen. „Unsere Turnhalle ist 1974 gebaut und in die Jahre gekommen.“ Sie habe damals schon vermieden, die sanitären Anlagen zu benutzen. „Es wäre sehr schön, wenn die Halle auch bald erneuert werden würde.“

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Von Sandra Köhler

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