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Burgwedel „Burgwedel kann wachsen“: CDU diskutiert über neuen Wohnraum in der Stadt
Umland Burgwedel

Burgwedel: Haus & Grund-Chef Warnecke zu Gast bei der CDU

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18:26 18.10.2019
Sprechen über Wohnungspolitik: Der Burgwedeler CDU-Chef und Landtagsabgeordnete Rainer Fredermann (von links), CDU-Baupolitikexperte Jürgen Schodder und Haus & Grund-Chef Kai Hinnerk Warnecke. Quelle: Thomas Oberdorfer
Großburgwedel

Einen Abend ganz im Zeichen der Wohnungspolitik erlebten am Donnerstag 80 Besucher im Amtshof in Großburgwedel. Sie kamen auf Einladung der CDU und die hatte einen hochkarätigen Gast für einen Vortrag gewinnen können – Kai Hinnerk Warnecke, Präsident von Haus & Grund Deutschland. Zudem stellte der Kleinburgwedeler Ortsbürgermeister und CDU-Baupolitikexperte Jürgen Schodder, die wohnungspolitischen Pläne seiner Partei für Burgwedel vor.

Jürgen Schodder, Baupolitikexperte der Burgwedeler CDU. Quelle: Thomas Oberdorfer

Politik und Verwaltung planen gemeinsam

Vor allem letztere stießen bei den Besuchern auf reges Interesse. Wobei diese Pläne nicht allein auf den Überlegungen der Christdemokraten beruhen. „Wir wollen weiteren Wohnraum entwickeln. Burgwedel kann weiter wachsen“, berichtete er über den aktuellen Planungsstand des Arbeitskreises Wohnen. In diesem arbeiten Vertreter der Ratsfraktionen gemeinsam mit Bürgermeister Axel Düker und Spitzenbeamten der Stadt an den Details der Burgwedeler Wohnungspolitik. Verwaltung und Politik sind auf der Suche nach einer gemeinsamen Lösung.

150 neue Wohneinheiten in vier Baugebieten

Wie die aussehen könnte, skizzierte Schodder. Nachdem mit dem Pöttcherteich die Planungen für ein Baugebiet in Großburgwedel abgeschlossen sind, seien nun, so Schodder, „die Dörfer an der Reihe“. 150 Wohneinheiten könnten dort in den kommenden Jahren entstehen. Raum für 600 Menschen, rechnete er vor. Die Neubauten werden sich auf vier Ortschaften verteilen.

Die Zahlen im Detail: Nach derzeitigem Planungsstand sind für Wettmar 17 Ein- und zwei Mehrfamilienhäuser geplant, in Kleinburgwedel sind es 38 Ein-, acht Reihen- und drei Mehrfamilienhäuser, in Thönse 27 Ein- und zwei Mehrfamilienhäuser und in Engensen 20 Einfamilienhäuser und ein Mehrfamilienhaus. „Aber diese Zahlen sind noch nicht in Stein gemeißelt“, sagte der CDU-Baupolitikexperte. Die ersten Grundstücke – so Schodder auf Nachfrage – könnten 2020 verkauft werden.

Und der Kommunalpolitiker formulierte noch eine Botschaft an die Adresse der Wohnungsbauunternehmen. „Wenn ihr bei uns in Burgwedel bauen wollt, dann müsst ihr uns auch etwas geben“, sagte er und forderte, in einem Teil der geplanten Neubauten Wohnungen mit günstigen Mieten zu schaffen.

Gut besucht: 80 Gäste informierten sich auf Einladung der CDU über die die Wohnungspolitik aus Sicht des Eigentümerverbandes Haus & Grund. Quelle: Thomas Oberdorfer

Warnecke machte in Großburgwedel Abitur

Zuvor stellte Haus&Grund-Chef Warnecke unter dem Titel „Eigentumspolitik zwischen Fake News und Fakten“ seine Sicht der Dinge in der Wohnungspolitik vor. Für den promovierten Juristen war der Vortrag in Großburgwedel ein Heimspiel. Er ist in dem Ort aufgewachsen, machte am Gymnasium Großburgwedel sein Abitur. Mittlerweile lebt er in Berlin und führt dort die Geschäfte von Haus & Grund.

Haus & Grund-Chef Kai Hinnerk Warnecke informiert im Amtshof über die Wohnungspolitik aus Sicht seines Verbandes. Quelle: Thomas Oberdorfer

In seinem Vortrag setzte es teils heftige Schelte unter anderem für die Medien. Sie würden mit Begriffen wie „Mietpreisexplosion“ Fake News verbreiten, so Warnecke in einem Beispiel. Richtig sei vielmehr, dass die Mieten in den vergangenen Jahren lediglich um 13 Prozent gestiegen seien, die Lebenshaltungskosten hingegen um 20 Prozent.

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