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Burgwedel Ehrenamtlicher Einsatz: Burgwedeler machen Beete und Grünanlagen winterfest
Umland Burgwedel

Burgwedel: Herbstputz in Großburgwedel rund um die St.-Petri-Kirche und Blumenzwiebelpflanzaktion in Oldhorst haben viele Teilnehmer

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18:10 26.10.2019
Doris Hühnerbein (von links) und Elke König befreien das Rosenbeet vor der Kirche vom Unkraut. Quelle: Sybille Heine
Großburgwedel/Oldhorst

Im Herbst gibt es draußen viel zu tun. In Burgwedel ging es am Sonnabend gleich in zwei Ortschaften engagiert zur Sache. Die Großburgwedeler machten Herbstputz rund um die St.-Petri-Kirche. Die Oldhorster pflanzten Blumenzwiebeln entlang der Ortsdurchfahrt.

Schon früh am Morgen trafen sich etwa 20 freiwillige Helfer, ausgerüstet mit Gartenhandschuhen, Astscheren, Schubkarren, Laubbesen und anderem nützlichen Werkzeug, in Großburgwedel vor dem St.-Petri-Gemeindehaus. Es herrschte fröhliche Arbeitsstimmung.

Gekommen waren Mitglieder des Gemeindebeirates, Pastor Jens Blume, sein kleiner Sohn Christian und Küster Kevin Gaw. Fast alle beteiligen sich seit vielen Jahren an der Herbstputzaktion rund um die Kirche und wussten genau, was zu tun war. Doris Hühnerbein und Elke König befreiten die Rosenbeete vor der Kirche vom Unkraut. „Wir freuen uns, wenn es hier ordentlich aussieht. Es ist ja für die Allgemeinheit“, begründeten sie ihren Einsatz.

Laub entfernen ist mühsam

Anita Peuser war zum ersten Mal dabei und kehrte die Blätter auf den Wegen mithilfe eines Laubpusters zusammen. Das verursachte eine Geräuschkulisse, in der der Gärtnertrupp friedlich arbeitete.

Auch Thomas König sorgte mit einem Laubpuster für Lärm. „Wir müssen zu Hilfsmitteln greifen. Es bleibt viel Arbeit liegen, weil es in der Kirchengemeinde nur noch eine halbe Küsterstelle gibt“, sagte König. Der Laubpuster sei ein Testgerät. Es gebe Überlegungen, eine entsprechende Maschine anzuschaffen. Die Finanzierung stelle allerdings ein Problem dar.

Es wurde aber auch von Hand gefegt. Ulrich von Rad transportierte die Blätter mit einer Schubkarre zu einem Treckeranhänger, den Friedhelm Hogreve zum Abtransport der Grüngutabfälle aufgestellt hatte. Währenddessen hatte Frank Burzlaff eine wahre Sisyphosarbeit übernommen. Er harkte das Laub aus dem kleinen Teich im Petri-Park und nannte auch gleich den Grund: „Das Gewässer verlandet, wenn wir diese Arbeit nicht tun. Es müsste allerdings ausgebaggert werden, um den Prozess langfristig zu verhindern.“

Mit Feuereifer war der siebenjährige Christian, der jüngste Helfer, bei der Sache. Er beschnitt verblühte Stauden und freute sich schon auf Kartoffelpuffer und Kuchen, die es mittags als Belohnung für den Einsatz gab.

Die Burgwedeler sind gut für kommende Jahreszeiten gerüstet. Die Großburgwedeler machten Herbstputz rund um die St.-Petri-Kirche. Die Oldhorster pflanzten Blumenzwiebeln entlang der Ortsdurchfahrt.

Oldhorster setzen Blumenzwiebeln

In Oldhorst trafen sich am Nachmittag ebenfalls etwa 20 Helfer, um Blumenzwiebeln entlang der Ortsdurchfahrt und auf dem Dorfplatz vor dem Feuerwehrhaus in die Erde zu bringen.

In dem 120-Einwohner-Dörfchen ist es seit 14 Jahren guter Brauch, die Grünstreifen entlang der 500-Meter-Strecke von Ortsschild zu Ortsschild beidseitig zu bepflanzen, sodass rechtzeitig vor dem Osterfest blühende Tulpen, Narzissen und Krokusse für einen Blickfang sorgen. 7000 Zwiebeln wurden in diesem Jahr gesetzt.

450 Euro hatten die Oldhorster für diese Aktion gespendet, an der sich vor allem junge Familien beteiligten, darunter fünf Kinder, denen das Ganze besonders viel Spaß machte. „Sie waren von Anfang an dabei, haben Spenden gesammelt und wollen nun natürlich auch die Blumenzwiebeln pflanzen“, sagte Aktionsteilnehmerin Anja Raddatz. Im Frühjahr können dann alle die Blütenpracht genießen.

Von Sybille Heine

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