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Burgwedel K 117: Ortsdurchfahrt Thönse wird ein Jahr lang zur Baustelle
Umland Burgwedel

Burgwedel: K117: Sanierung der Ortsdurchfahrt Thönse dauert ein Jahr

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16:56 25.11.2019
Der Zebrastreifen in Höhe der Kapelle soll einer Ampelanlage mit taktilen und akustischen Signalgebern weichen. Quelle: Sven Warnecke
Thönse

Die Bewohner Thönses und der Nachbarorte müssen sich wieder auf Behinderungen durch eine Straßenbaustelle einstellen – und zwar ein ganzes Jahr lang: Voraussichtlich ab Montag, 2. Dezember, lassen die Region Hannover und die Stadt Burgwedel zunächst die Bushaltestelle Bruchweg umbauen und dann die Ortsdurchfahrt Thönse der K 117 (Großburgwedeler Straße, Lange Reihe und Engenser Straße) in vier Abschnitten – jeweils unter Vollsperrung – sanieren. Die Arbeiten werden sich planmäßig bis Ende Dezember 2020 hinziehen.

Region und Stadt planen Umbau der kompletten K 117

Arbeiter werden die Fahrbahn, die Entwässerungsrinnen sowie den Gehweg erneuern. An den Ortseingängen aus Richtung Engensen und Großburgwedel sollen Fahrbahnteiler als Tempo-Bremsen dienen. Auch die Einmündungen der K 116 (Wettmarer Straße) und weiterer Seitenstraßen werden umgestaltet.

Am Ortseingang aus Richtung Engensen soll ein Fahrbahnteiler als Tempo-Bremse dienen. Quelle: Sven Warnecke

Auf der südlichen Fahrbahnseite der Ortsdurchfahrt soll ein Schutzstreifen für Fahrradfahrer entstehen. Auf der nördlichen Seite werden Piktogramme aufgebracht, um die Führung des Radverkehrs zu verdeutlichen. Die Bushaltestelle Bruchweg wird barrierefrei umgebaut, um allen Fahrgästen den Ein- und Ausstieg zu erleichtern. Den benachbarten Zebrastreifen soll eine Ampelanlage mit taktilen und akustischen Signalgebern ablösen. Die Baukosten werden auf rund 1,5 Millionen Euro geschätzt.

Umleitung führt über die Landesstraße

Nach Auskunft von Regionssprecher Klaus Abelmann startet die Mammutbaustelle am 2. Dezember mit dem Umbau der Bushaltestelle Bruchweg. Ab Mitte Januar 2020 geht es mit dem ersten von insgesamt vier gleich langen Sanierungsabschnitten weiter: Der erste umfasst die Ortseinfahrt aus Großburgwedel bis zur Kleinburgwedeler Straße, der zweite schließt sich von dort bis zur Einmündung der K 116 (Neuwarmbüchener Straße), der dritte bis zur Wettmarer Straße an. Der letzte Bereich reicht von dort bis zum Ortsausgang. „Die Bau- und Sperrzeit wird jeweils zwischen zwei und drei Monaten betragen“, teilt Abelmann mit. „Der Busverkehr ist davon ausgenommen.“ Für alle Bauabschnitte gebe es eine Umleitung über die Landesstraße 383. Diese werden die Verantwortlichen am Dienstag, 3. Dezember, erläutern. Dann erhalten Anwohner auch detaillierte Informationen, wie sie zu ihren Grundstücken gelangen und ob die Bushaltestelle Bruchweg verlegt wird oder nicht.

Die Bushaltestelle Bruchweg soll barrierefrei umgebaut werden. Quelle: Sven Warnecke

Vor Beginn der Arbeiten muss die Baustelle in Engensen beendet sein – für sie gilt Thönse derzeit noch als Umleitung. Für Engensen rechnet der Regionssprecher mit einem Ende im Dezember, also vor der neuen Baustelle in Thönse. „Die notwendigen Sperrungen sind aufeinander abgestimmt“, sagt Abelmann. Allerdings steht ab Januar die Sanierung der Thönser Straße in Großburgwedel an, ebenso wie für 2020 die Umgestaltung der Kleinburgwedeler Straße.

Freie Fahrt für Retter, aber nicht für Müllfahrzeuge

Einen Konflikt sieht der Regionssprecher darin nicht – zumal seinen Angaben zufolge auch während der einjährigen Bauzeit die Rettungsfahrzeuge nach und durch Thönse, auch zur Sonnenblumenschule, gelangen können. Weil dies nicht durchgehend für die Sammelfahrzeuge von Aha gilt, wird die Region zur Müllabfuhr Sammelpunkte einrichten. „Die Anwohner werden darüber im Vorfeld unterrichtet“, kündigt der Sprecher an. Zudem weist er darauf hin, dass sich Arbeiten wetterbedingt verzögern können.

Seit gut zwei Jahren müssen Burgwedeler Autofahrer immer wieder Sperrungen und Umleitungen beachten. Die Arbeiten begannen im November 2017 mit der Ortsdurchfahrt Engensen, die sich bis September 2018 zogen. Einen Monat später startete die Sanierung der Ortsdurchfahrt Wettmar, die im September 2019 endete. Von Januar bis Mai dieses Jahres erneuerten Arbeiter die Ortsdurchfahrt Kleinburgwedel. Seit November gibt es erneut eine Baustelle an der Ortsdurchfahrt Engensen, dieses Mal an der K 119.

Region und Stadt laden alle betroffenen Anlieger für Dienstag, 3. Dezember, zu einem Informationsabend in das Dorfgemeinschaftshaus Thönse an der Bruchstraße 1 ein. Der Infoabend beginnt um 18.30 Uhr. Ursprünglich hatte die Region am Donnerstag, 28. November, informieren wollen. Allerdings hätten dann drei Ortsratsmitglieder gefehlt.

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