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Burgwedel Scheinwerfer strahlen die Wettmarer St.-Marcus-Kirche an
Umland Burgwedel

Burgwedel: Scheinwerfer strahlen St.-Marcus-Kirche an

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17:04 29.11.2019
St. Marcus erstrahlt: Zwei Scheinwerfer strahlen künftig die Wettmarer Kirche an. Quelle: Thomas Oberdorfer
Wettmar

„Das sieht richtig gut aus“, sagte Thea Wattenberg. „So ist es perfekt.“ Die Seniorin freute sich über den Anblick der angestrahlten St.-Marcus-Kirche in Wettmar. Am Mittwochabend war es so weit: Mitarbeiter der Wettmarer Elektrofirma Schmidt richteten die zwei neuen Scheinwerfer auf das Gotteshaus aus. Am ersten Advent wird die Beleuchtung offiziell in Betrieb genommen, ab dann soll St. Marcus regelmäßig angestrahlt werden.

Idee wurde vor einem Jahr geboren

Die Idee, das zu machen, hatte Klaus Schupke. Beim Gang durch den Ort fielen dem Wettmarer immer wieder angestrahlte Gebäude auf, und er stellte sich die Frage: „Warum machen wir das eigentlich nicht mit unserer schönen Kirche?“ Und schon war das Projekt „St. Marcus soll strahlen!“ geboren. Mit Wattenberg fand er eine Unterstützerin. Das war vor einem Jahr.

Schnell hatten die beiden Pastorin Reni Kruckemeyer-Zettel von der Idee überzeugt. Einzige Einschränkung: Viel Geld darf die Beleuchtungsanlage die Gemeinde nicht kosten. Also mussten Spenden eingeworben werden. Mit Flyer und „Bettelbriefen“ versuchten die beiden, die Wettmarer von ihrem Projekt zu begeistern. Mit Erfolg: 60 Spender gaben insgesamt mehr als 5000 Euro für die Beleuchtungsanlage.

Ortsrat spendiert 1000 Euro für die zwei Strahler

„Wir haben Firmen, Verbände und viele Bürger angesprochen“, berichtete Wattenberg. „Die kleinste Spende betrug 3 Euro, die größte einer Privatperson 500 Euro.“ Dazu kam eine Zuwendung von 1000 Euro vom Ortsrat. Und auch die Interessengemeinschaft Wettmarer Unternehmen (IWU) steuerte viel Geld bei. Mit dem Verkauf von Tombolalosen bei der Einweihungsfeier für die fertiggestellte Ortsdurchfahrt hatte die IWU 900 Euro eingenommen. Einen entsprechenden Scheck überreichten die IWU-Chefs Björn Reschke und Michael Kranz am Mittwochabend.

Besonders wichtig war Schupke, dass die beiden Strahler mit wenig Strom auskommen. „Das ist modernste LED-Technik“, berichtete er. „Jeder Scheinwerfer braucht nur 85 Watt. Mehr nicht.“ Das hörte Kruckemeyer-Zettel gern. Schließlich wird die Gemeinde künftig die Stromrechnung bezahlen müssen. Damit die nicht zu hoch ausfällt, sind noch weitere Maßnahmen geplant. „Wir stellen demnächst die Beleuchtung für den Friedhof auf LED-Technik um. Da lässt sich viel Strom einsparen“, sagte sie. Außerdem plane die Gemeinde weitere Schritte, um weniger Energie zu verbrauchen. „Dazu werden wir uns um die Heizungsanlage in der Kirche kümmern.“

Für die Pastorin hat die neue Beleuchtung aber auch noch einen ganz wichtigen und praktischen Nebeneffekt. „Das Licht gibt den Menschen ein Gefühl von Sicherheit, wenn sie im Dunkeln von der Kirche über den Friedhof ins Dorf gehen“, sagte sie. „Und das ist gut so.“

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Von Thomas Oberdorfer

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