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Burgwedel Scheunenkonzert in Oldhorst: Uwe Trumpa präsentiert seine Welt
Umland Burgwedel

Burgwedel: Scheunenkonzert in Oldhorst: Uwe Trumpa präsentiert seine Welt

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14:29 13.05.2019
Uwe Trumpa und Lea Reith singen „Somethin’ stupid“. Quelle: Frank Walter
Oldhorst

Der Weg in den Konzertsaal ist etwas gewöhnungsbedürftig: Vom Hof aus durch die Waschküche, im Stall vor dem Bullen mit seinen dicken Hörnern rechts – dort lag am Wochenende das kulturelle Zentrum des 130-Einwohner-Dörfchens Oldhorst. Auf addiert sogar noch einige Zuhörer mehr kamen Gastgeber Uwe Trumpa und seine Mitmusiker bei ihren beiden Konzerten. Trumpas Sangeskünste, gepaart mit der besonderen Atmosphäre der Scheunen-Konzerten, haben sich mittlerweile herumgesprochen. Und die Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

Uwe Trumpa singt stimmgewaltig und sensibel

Platz nehmen durften die Liebhaber der Swing- und Popsongs der Vierziger- bis Sechzigerjahre diesmal statt auf harten Holzbänken auf grün gepolsterten Stühlen. Gerli und Uwe Trumpa hatten sie aus dem Bestand des nun geschlossenen Gasthauses Lahmann in Neuwarmbüchen erstanden. So konnten die Zuhörer ganz bequem die Lieder genießen, die der Hobby-Bariton stimmgewaltig und sensibel zugleich als Potpourri „aus meiner Welt“ präsentierte: Bei „My Rifle, my Pony and me“ von Dean Martin entführte er seine Gäste in den Wilden Westen, bei „Sixteen Tons“ von Tennessee Ernie Ford in die amerikanischen Kohlegruben. Die junge Lea Reith setzte Trumpas Bariton mit ihrer glasklaren Stimme und dezenter Klavierbegleitung Brenda Lees „All alone am I“ als Kontrast entgegen. Und spätestens beim im Duett auch auf Deutsch vorgetragenen „Somethin’ stupid“ waren die Zuhörer gedanklich im Jahr 1967 angekommen, als Frank Sinatra und seine Tochter Nancy ihren Nummer-eins-Hit aufgenommen hatten.

Mit Songs von Dean Martin, Frank Sinatra und anderen hat Oldhorsts ehemaliger Ortsvorsteher Uwe Trumpa sein Publikum unterhalten. Zweimal war die „Kulturscheune“ gut gefüllt.

Von Frank Walter

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