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Burgwedel Schild soll Autofahrer vor Kita-Kindern warnen
Umland Burgwedel

Burgwedel: Schild soll Autofahrer vor Kita-Kindern warnen

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15:12 14.05.2019
Joachim Schrader (links) und Ralf Selker wollen Autofahrer vor dem Kindergarten warnen. Quelle: Antje Bismark
Engensen

Mit einem Zusatzschild an der Waldstraße wollen Ralf Selker und Joachim Schrader die Autofahrer darauf hinweisen, dass sie wegen des Kindergartens besonders rücksichtsvoll die Straße passieren sollen. Doch ein entsprechender Antrag, den Schrader und Hannelore Wolny im Oktober 2018 gestellt haben, liegt noch unbearbeitet bei der Region.

Das Schild soll Autofahrer auf die Kita-Kinder hinweisen. Quelle: Symbolbild

„Für die Straße gilt bereits Tempo 30“, sagt Selker, dessen Kinder längst dem Kita-Alter entwachsen sind. Gleichwohl sei das Tempolimit nicht jedem Autofahrer bewusst – zu klein sei das entsprechende Schild bei der Einfahrt der Straße, zu verblasst die Ziffern auf dem Asphalt. „Weil sich in unmittelbarer Nähe der Friedhof und die Sportanlagen befinden, nutzen auch Ortsfremde die Straße“, ergänzt Schrader. Deshalb plädieren die Initiatoren dafür, vor dem Kindergarten das Verkehrsschild „Achtung, Kinder“ anzubringen. „Das Zeichen finden Autofahrer vor Spielplätzen, Kitas und Schulen, unter anderem auch in Thönse“, sagt der Engenser, der sich zudem im Ortsrat engagiert. Das Gremium unterstützt den Antrag symbolisch, den ausschließlich Privatpersonen stellen können. Zudem wünschen sich die Antragsteller, dass die Region – zuständig für die Waldstraße – auch den Hinweis „Kindergarten“ an das Schild anbringt.

Doch ob die Verkehrsbehörde beides genehmigt, steht nach Aussage von Regionssprecher Klaus Abelmann noch nicht fest. „Aufgrund von zahlreichen dringlich zu bearbeitenden Angelegenheiten im Burgwedeler Stadtgebiet (vor allem Baumaßnahmen) konnte der Antrag bislang noch nicht bearbeitet werden“, teilt er auf Anfrage mit und ergänzt zudem dass Schrader und Wolny im November vergangenen Jahres über den Eingang ihres Schreibens informiert worden seien. Diese Aussage wiederum verwundert die Engenser: Niemand von ihnen habe bislang eine Antwort erhalten, sagt Schrader.

Von Antje Bismark

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