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Burgwedel Schüler tragen am Umwelttag Müllberg in Fuhrberg zusammen
Umland Burgwedel

Burgwedel: Schüler tragen am Umwelttag Müllberg in Fuhrberg zusammen

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15:27 14.05.2019
In nur einer Stunde haben die Schüler diesen Müllberg in Fuhrberg zusammengetragen. Quelle: Thomas Oberdorfer
Fuhrberg

 „Unser Umwelttag ist immer ein richtig spannender und ein richtig schöner Tag“, sagte Meike Rawlings, Leiterin der Maria-Sibylla-Merian-Grundschule. Am Dienstag war wieder so ein Tag. Alle 101 Schüler der Fuhrberger Einrichtung haben sich mit Themen wie Insektenhotels und Spargel, Naturfarben und Wald, aber auch Müll und Umweltverschmutzung beschäftigt.

Zehn Projekte standen am Umwelttag zur Wahl

Dass das ein richtig schöner Tag war, fand nicht nur die Rektorin. Fröhlich und voller Tatendrang flitzten am Dienstag die Schüler durch die Schule und um sie herum. Zehn verschiedene Projekte hatten die Lehrerinnen für sie entwickelt. Die Kinder hatten dann die Wahl und entschieden sich im Vorfeld für eines der Angebote. „Wichtig war uns, dass diese jeweils für alle Schüler offen sind. So arbeiten die Erst- gemeinsam mit den Viertklässlern an den verschiedenen Projekten“, erklärte Rawlings.

Wir haben Schüler der Maria Sibylla-Merian Grundschule am Umwelttag gefragt, was sie sich für Fuhrberg wünschen. Hier ihre Antworten.

Mit dem Trecker hinaus aufs Spargelfeld

Besonders begehrt war dabei vor allem ein Projekt, das gemeinsam mit dem Fuhrberger Spargelbauern Heuer durchgeführt wurde. 20 Kinder fuhren am Morgen mit einem großen Trecker hinaus auf die Fuhrberger Felder des Landwirts. Dort stachen sie dann selber Spargel. „Und natürlich durften sie zum Schluss ihre Ausbeute behalten und mit nach Hause nehmen“, erzählte die Schulleiterin. Außerdem brachte der Trecker noch 20 weitere Schüler zu einem kleinen Teich außerhalb des Ortes. Bewaffnet mit Keschern untersuchten die Jungen und Mädchen das Gewässer. „Die Kinder durften am Ende des Projekts die gefangenen Tiere wieder in die Freiheit entlassen“, sagte Rawlings.

Seit 15 Jahren Umweltschule

Das Thema Umwelt wird an der Fuhrberger Schule groß geschrieben. Schließlich sei die Einrichtung „seit 15 Jahren als Umweltschule beim Land zertifiziert“, berichtete Rawlings stolz. Derzeit laufe die Überprüfung bei der Schulbehörde. Bestehe die Einrichtung die Prüfung, dann dürfe sie für weitere drei Jahre den Titel tragen. „Wir haben vor einigen Wochen die Dokumentation unserer Arbeit zum Thema Umwelt abgegeben und hoffen nun noch vor den Sommerferien auf eine positive Antwort.“

Der Umwelttag an der Fuhrberger Grundschule hat schon eine lange Tradition. Eingeführt wurde er, als sich die Schule erstmals auf das Prädikat Umweltschule bewarb. Und das war 1998.

Offen: Startet Schule mit ein oder zwei Klassen ins neue Schuljahr?

Übrigens: Rektorin Meike Rawlings wartet nicht nur auf die Nachricht zur Zertifizierung, noch spannender sind für sie die endgültigen Anmeldezahlen für die Erstklässler im kommenden Schuljahr. „Kommen mehr als 26 Jungen und Mädchen zu uns, dann darf die Schule zwei Klassen einrichten. Wir hoffen, dass das in diesem Jahr klappt“, erklärt sie. Momentan liege man direkt an der Grenze. Derzeit wird nur die dritte Jahrgangsstufe in Fuhrberg zweizügig unterrichtet. In den anderen Jahrgängen gibt es nicht genug Kinder.

Egal ob die neuen Erstklässler nun ein- oder zweizügig nach den Sommerferien beginnen werden, im „kommenden Jahr werden auch sie auf jedem Fall bei unserem Umwelttag mitmachen“, sagt die Schulleiterin und freut sich auf die Neuauflage des Projekts 2020.

So haben die Fuhrberger Grundschüler ihren Umwelttag verbracht.

Von Thomas Oberdorfer

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