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Burgwedel Schützen ziehen nun doch durch Großburgwedel
Umland Burgwedel

Burgwedel: Schützen ziehen nun doch durch Großburgwedel

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10:39 09.02.2020
Auch in diesem Jahr wird wieder marschiert: Vereinschef Henning Kühl (Zweiter von rechts) führt den Festumzug der Schützen an. Quelle: Sandra Köhler
Großburgwedel

Die Mitglieder des Schützenvereins Großburgwedel wollen doch einen Umzug zum Schützenfest organisieren. Das haben sie auf der Jahresversammlung am Freitagabend beschlossen. Im Oktober hatte der Verein bekannt gegeben, diesen Teil der dreitägigen Feierlichkeiten in diesem Jahr ausfallen lassen zu wollen. Zu viel Aufwand und zu große Kosten, so lautete die Begründung.

Dass die Schützen nun doch einen Umzug planen, liege vor allem an dem neuen Festwirt, der den Festplatz bespielen wird. Dieser kommt aus Uetze und bespielt auch das Schützenfest in Isernhagen. Weil die Besucher im vergangenen Jahr nicht so viel Geld ausgegeben und am Sonnabend nur wenige im Festzelt gefeiert hatten, wollten der alte Wirt und die Schausteller nicht noch einmal wiederkommen. Der neue Betreiber des Festzelts, der auch alle Fahrgeschäfte mitbringt, habe sich für einen Schützenumzug ausgesprochen, sagt Vereinschef Henning Kühl. „Mit dem Umzug kann man ja doch ein paar mehr Leute erreichen und im besten Fall auf den Festplatz locken.“

Aktivitäten sollen auf Festplatz gebündelt werden

Während im vergangenen Jahr der ökumenische Gottesdienst, die Rückgabe der Königsorden und der anschließende Kommers so gut besucht waren wie noch nie, war im Partyzelt am Sonnabend bereits um 0.30 Uhr Schluss gewesen. Das versuchen die Schützen nun wieder zu ändern und planen daher, die Aktivitäten auf dem Festplatz zu bündeln und nicht gleichzeitig zum Beispiel den Marktplatz zu bespielen. „Im vergangenen Jahr gab es zu viele verschiedene Anlaufstellen“, sagt Kühl. Zudem wird der Festplatz neu gestaltet – unter anderem soll das Festzelt weiter vorn stehen.

Das Schützenfest soll in diesem Jahr am Freitag, 24. Juli, um 17.30 Uhr mit der Rückgabe der Königsorden hinter dem Rathaus beginnen. Ob und wann es einen ökumenischen Gottesdienst gibt, steht noch nicht fest. Um 18.30 Uhr folgt dann der Kommers im Festzelt, bei dem die neuen Majestäten bekanntgegeben werden. Am Sonnabend, 25. Juli, treffen sich die Schützen um 13 Uhr auf dem Festplatz und bringen von dort die Scheiben weg. Nach einem Umtrunk bei den Königen und dem Anbringen der Scheiben kehren alle zum Feiern auf den Platz zurück. „Das hat den Vorteil, dass Leute, die nicht so gut zu Fuß sind, auf dem Festplatz warten können“, sagt Kühl. Auch davon verspricht er sich mehr Zulauf.

Schützen planen erstmals gemeinsames Frühstück

Eine Neuerung soll es zudem am Sonntag, 26. Juli, geben. Erstmals will der Schützenverein ein Frühstück auf dem Festplatz anbieten, das ebenfalls Leute anlocken soll. Die Karten dafür werden im Vorfeld verkauft. „So hoffen wir, schon vorher Besucher mobilisieren zu können“, sagt Kühl. Das Frühstück finde aber nur statt, wenn mindestens 50 Karten verkauft würden. Anschließend gehen die Schützen zum Aufstellen in den Amtspark. Um 15 Uhr soll dann der Umzug durch Großburgwedel zurück zum Festplatz starten. „Auch hier können Besucher des Frühstücks auf dem Festplatz warten“, sagt der Schützenchef. „Wir hoffen, dass diese Idee fruchtet und viele Leute anlockt.“

Sorgen macht sich Kühl nur wegen des Termins, über den ebenfalls bei der Jahresversammlung abgestimmt wurde: Das Schützenfest wird von 24. bis 26. Juli stattfinden und liegt somit am zweiten Wochenende der Sommerferien. „Könnte sein, dass schon viele im Urlaub sind.“ Doch das sei bei der Planung immer ein Problem. „Ich hoffe trotzdem auf viele Festbesucher“, sagt der Schützenchef.

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Von Lisa Neugebauer

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