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Burgwedel Sieben-Dörfer-Radtour von ADFC und Bürgerstiftung lockt viele Teilnehmer
Umland Burgwedel

Burgwedel: Sieben-Dörfer-Radtour von ADFC und Bürgerstiftung lockt viele Teilnehmer

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00:15 27.06.2019
Von wegen beschauliches Oldhorst: ADFC-Chef Steffen Timmann (links) bleibt auf seinem nur scheinbar abgelegenen Posten nicht lange allein. Quelle: Frank Walter
Burgwedel

Auf den ersten Blick hätte man Burgwedels ADFC-Vorsitzenden Steffen Timmann bemitleiden können: Ins kleine Oldhorst dürften sich bei der Sieben-Dörfer-Radtour des Fahrrad-Clubs und der Bürgerstiftung doch wohl nicht allzu viele Radfahrer verirren – oder? Weit gefehlt: „Ich bin überhaupt nicht einsam. Ich bekomme ja ständig Besuch“, erzählt Timmann.

Schokokekse und Wasser zum Auftanken

Tatsächlich ließen viele Teilnehmer der Gemeinschaftsaktion das 130-Einwohner-Dörfchen keineswegs links liegen. Allein, zu zweit oder gleich als Gruppe trudelten die radfahrenden Burgwedeler am Sonntag im Fünf-Minuten-Takt am Oldhorster Feuerwehrhaus ein. Dort gab es nicht nur einen weiteren Stempel auf die Teilnehmerkarten, sondern auch die Möglichkeit, den eigenen Wasservorrat aufzufüllen oder kurz die Toilette aufzusuchen. Und wer mochte, durfte auf Timmanns Tisch auch noch bei Schokokeksen und Gummibärchen zugreifen.

Für die Fuhrberger Elke und Götz Hackelberg war Oldhorst nach ihrem Heimatort und Großburgwedel bereits die dritte, aber keineswegs die letzte Station: „Wir wollen alle Ortschaften abfahren“, verriet Götz Hackelberg. An diesem Plan änderte auch der Sturz nichts, den der Fuhrberger da bereits hinter sich hatte – auf den Schreck hatte er sich schnell zwei Kugeln Eis gegönnt.

Bürgerstiftung-Chef: Mit Radtour Wir-Gefühl kreieren

Dem Titel Sieben-Dörfer-Radtour wollte auch Walter Heitmann gerecht werden – schließlich hatte er als Vorsitzender der Bürgerstiftung ja auch eine gewisse Vorbild-Funktion inne. Die noch junge Stiftung bekannter zu machen, sei nur die eine Idee hinter der Aktion. „Wir wollen vor allem ein Wir-Gefühl kreieren.“ Viele Menschen seien zwar in ihrer Ortschaft gut vernetzt, aber nicht darüber hinaus – da herrsche oft noch der Kirchturm-Blick vor. „Dabei sind wir doch alle Burgwedeler“, sagte er.

In Fuhrberg bilden Ortsbürgermeister Heinrich Neddermeyer (links) und Hans Dohrmann das Stempel-Duo. Quelle: Carina Bahl

Von Frank Walter

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