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Burgwedel Wirtschaftsförderer verlässt Burgwedel
Umland Burgwedel Wirtschaftsförderer verlässt Burgwedel
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13:33 28.11.2018
hat nach nur vier Monaten Burgwedel den Rücken gekehrt: Wirtschaftsförderer Torben Pöplow. Quelle: Martin Lauber (Archiv)
Burgwedel

Das war nun ein wirklich kurzes Gastspiel: Am 1. Juli trat Torben Pöplow als neuer Wirtschaftsförderer für Burgwedel seinen Job an, vier Monate später ist sein Büro im Rathaus schon wieder verwaist. Der 34-Jährige kehrte aus persönlichen Gründen Burgwedel den Rücken. Die Stadt sucht mittlerweile einen Nachfolger.

Seit Ende Oktober ist damit wieder alles beim alten in Burgwedel. Bürgermeister Axel Düker, Bauamtschef Oliver Götze und sein Mitarbeiter Malte Zurek sind nun vorerst die Ansprechpartner für die Wirtschaft in Burgwedel. Das waren sie auch schon, bevor Pöplow seinen Dienst antrat. Sie sind damit die ersten Ansprechpartner für die in der Stadt ansässige Privatwirtschaft und für Unternehmer, die mit einem Umzug ihres Betriebes nach Großburgwedel oder einen der Ortsteile liebäugeln.

Mittlerweile läuft die Suche nach einem Nachfolger für Pöplow auf Hochtouren: Auf Online-Portalen schrieb die Stadt die Stelle neu aus. Mit großem Erfolg. 16 Bewerber hat sie nun zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Diese sollen in den kommenden Wochen laufen. Übrigens: Pöplow stellt Bürgermeister Axel Düker ein gutes Zeugnis aus: „Wir hätten ihn gerne behalten.“ Doch nicht nur die Verwaltung, auch die Ratsfraktionen der Parteien wünschen sich möglichst schnell einen Nachfolger.

„Es ist schade, dass Pöplow Burgwedel wieder verlassen hat. Er hat einen guten Job gemacht. Die Stelle ist nicht nur wichtig, sie ist extrem wichtig für unsere Stadt“, sagt CDU/FDP-Fraktionschef Sebastian Müller. „Wir müssen sie möglichst schnell neu besetzen und hoffen, dass der nächste Wirtschaftsförderer dann länger bei uns bleiben wird. Wir brauchen einfach eine feste Anlaufstelle im Rathaus.“

Für die Suche nach einem neuen Wirtschaftsförderer hegt die FDP bereits einen ganz besonderen Wunsch: „Wir würden uns freuen, wenn wir bei den Auswahlgesprächen mit am Tisch sitzen könnten“, sagt Verena-Maria Itzel-Kietzmann, FDP-Vertreterin im Verwaltungsausschuss. Ihre Partei hatte einst den Anstoß für die Einstellung eines Wirtschaftsförderers gegeben. Und sie hätte auch schon einen Arbeitsauftrag für die Nachfolgerin oder den Nachfolger von Torben Pöplow. „Als einer der ersten Aufgaben müsste sich der neue Wirtschaftsförderer um die Von-Alten-Straße kümmern“, sagt sie. „Da müssen neue Geschäfte angesiedelt werden, dazu sollte er auf die Gewerbetreibenden und die Vermieter der Ladenlokale zugehen.“

Das ist auch der Punkt, der Joachim Lücke, Fraktionsvorsitzender der SPD-WEB-Die PARTEI-Gruppe, am Herzen liegt: „Wir müssen der Von-Alten-Straße und dem dazugehörigen Umfeld wieder neues Leben einhauchen.“

Doch nicht alle Parteien wünschen sich einen Nachfolger für Pöplow. „Burgwedel hat eine so gute Infrastruktur und Lage, wir brauchen keinen Wirtschaftsförderer. Das haben in der Vergangenheit die Bürgermeister ganz gut gemacht“, lobt Rudolf Gutte, Fraktionschef der Wählergemeinschaft Die Unabhängigen die Arbeit der Verwaltungschefs. Für ihn wäre es „viel wichtiger einen Stadtplaner einzustellen, der sich mit der Zukunft der gesamten Stadt beschäftigt.“

Von Thomas Oberdorfer

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