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Burgwedel Stadt unterschreibt Vertrag für Sanierung des Gymnasiums
Umland Burgwedel Stadt unterschreibt Vertrag für Sanierung des Gymnasiums
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00:19 02.03.2019
Es geht los: Bürgermeister Axel Düker (links) und Architekt Hendrik Rieger unterzeichnen den Generalplanervertrag für die Sanierung für das Gymnasium. Quelle: Thomas Oberdorfer
Großburgwedel

„Irgendwann ist genug geplant, dann muss es auch mal losgehen“, sagt Bürgermeister Axel Düker. Am Mittwoch war so ein Tag. Mit den Unterschriften unter den Generalplanervertrag für die Sanierung des Gebäudes ist der erste Schritt für das neue Gymnasium vollzogen. Ab sofort kümmert sich das Berliner Architektenbüro SEHW um diesen Part. Das gesamte Projekt gliedert sich in drei Teile. Den Neubau des Traktes für die Sekundarstufe eins, die Sanierung eines Teils der Schule und den Bau einer neuen Drei-Feld-Sporthalle.

Verträge für den Neubau werden später unterzeichnet

Auch wenn der Vertrag jetzt schon unterschrieben ist, richtig los geht es für die Sanierungsspezialisten aus der Bundeshauptstadt erst im Frühjahr 2022. Zu diesem Termin soll der Neubau des Traktes für die Klassen 5 bis 10 fertiggestellt sein. Bis dahin werden die Architekten die Sanierung im Detail planen. Dazu sind sie bereits jetzt im Gebäude unterwegs.

Anfang 2020 beginnt der Neubau für den Trakt der Sekundarstufe eins. Wer diesen allerdings bauen wird, und wie der einmal aussehen soll, das klärt sich erst im Laufe des Jahres. Derzeit planen mehrere Büros diesen Teil des Gymnasiums. Spätestens nach dem Sommerferien soll die Entscheidung fallen, welches Büro den Zuschlag erhält. Dann allerdings werden auch schon fertige Pläne auf dem Tisch liegen. Denn in dem Wettbewerbsverfahren für den Neubau hat die Stadt den teilnehmenden Büros sehr enge Grenzen gesetzt, innerhalb derer sie planen müssen. Steht der Wettbewerbssieger fest, dann soll es auch zügig mit dem Bau losgehen. Noch in diesem Jahr will die Stadt mit dem Abriss der Sporthallen beginnen und damit Platz für den geplanten Neubau schaffen. Übrigens: Während sich für den Bereich Neubau fünf Büros an der Ausschreibung beteiligt haben, bewarben sich lediglich zwei für die Sanierung des Altbestandes.

Sanierung soll 18 Millionen Euro kosten

Mit 18 Millionen Euro Budget haben die Berliner Planer für den Sanierungspart die größte Einzelsumme des 35 Millionen-Projektes zu Verfügung. Und so setzen sich die Kosten zusammen: Neben den 18 Millionen Euro sind weitere zwölf Millionen Euro für den Neubau des Traktes für die Jahrgangsstufen fünf bis zehn und den Bau der Schulsporthalle eingeplant. Außerdem rechnet die Stadt mit Kosten von rund fünf Millionen Euro für die Außenanlagen rund um die Schulgebäude. „Das für die Sanierung eingeplante Geld wird reichen“, sagt Hendrik Rieger. Er ist einer der beiden Geschäftsführer des Architektenbüros SEHW. „Das Budget eröffnet sogar noch Möglichkeiten auf einzelne Wünsche der Schule einzugehen. Und wir haben auch noch einen Sicherheitspuffer für eventuell im Rahmen der Sanierung auftretende Risiken“, sagt er.

Stadt rechnet nicht mit Zuschüssen fürs Gymnasium

Die Rechnungen für das Projekt werden wohl nahezu komplett aus der Stadtkasse beglichen werden müssen. „Wir haben uns zwar beim beim Bund um Zuschüsse für den Bau der Sporthalle beworben“, sagt Stadtkämmer Christian Möhring, „doch ehrlich gesagt, wir rechnen nicht mit wir einer Zusage.“ Nach seinen Worten sei der Fördertopf zum einen bereits zehnfach überzeichnet und zum anderen soll mit dem Geld vorrangig der Vereinssport unterstützt werden.

Gänzlich außen vor ist derzeit noch die geplante Sanierung der benachbarten Vier-Feld-Halle. „Die wird erst beginnen, wenn der Bau der neuen Halle des Gymnasiums abgeschlossen ist“, sagt Christian Möhring. Und der Bau der Drei-Feld-Halle als dritten Part des Projekts wird ebenfalls erst im Frühjahr 2022 fertiggestellt sein.

Von Thomas Oberdorfer

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