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Burgwedel Ein Viertel mehr Geburten in Burgwedel
Umland Burgwedel

Ein Viertel mehr Geburten in Burgwedel

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17:06 11.07.2019
In Burgwedel wurden im vergangenen Jahr 181 Kinder geboren. Quelle: Starke
Burgwedel

In Burgwedel ist die Zahl der Geburten im vergangenen Jahr um fast ein Viertel gegenüber 2017 gestiegen – so stark wie in keiner anderen Kommune in der Region Hannover. Das ergibt sich aus der nun vorgestellten Bevölkerungsstatistik.

Während 2017 noch 146 Kinder geboren wurden, waren es im darauffolgenden Jahr 181. Das ist ein Anstieg um 24 Prozent. Im vergangenen Jahr lag die Fruchtbarkeitsziffer in Burgwedel damit bei knapp 1,9 Kindern. Diese gibt grob gesagt an, wie viele Kinder eine Frau in ihren gebärfähigen Jahren statistisch zur Welt bringt. Damit hat sich Burgwedel innerhalb nur eines Jahres von der Kommune mit der geringsten Fruchtbarkeitsziffer zu der mit der höchsten in der Region entwickelt: 2017 hatte der Wert bei gerade einmal rund 1,5 Kindern gelegen.

Trotzdem immer weniger Einwohner

Mit der hohen Geburtenzahl übertrifft die Stadt erstmals wieder den Wert von 2015, als 171 Kinder in Burgwedel zur Welt kamen. Ein Jahr später gab es einen Einbruch, gerade einmal 138 Geburten waren zu verzeichnen. Seitdem steigt die Zahl wieder an. Jedes fünfte 2018 in Burgwedel geborene Kind hat eine Mutter mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit. Damit liegt die Stadt in etwa im Durchschnitt der Region.

Trotz des Anstiegs bei den Geburten leben in Burgwedel immer weniger Menschen: Der Altersschnitt steigt seit Jahren an, was auch das Plus an Kindern nicht ausgleichen kann. So schrumpfte 2018 die Einwohnerzahl der Stadt um 103 und damit schon im dritten Jahr in Folge. 20.902 Menschen lebten am 31. Dezember in Burgwedel. Prozentual ist dies der stärkste Bevölkerungsrückgang einer Kommune in der Region im vergangenen Jahr. Burgwedel ist zudem die einzige Kommune im hannoverschen Umland, die im Vergleich der Jahre 2015 und 2018 einen Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen hatte.

In Wettmar und Engensen werden Kita-Plätze knapp

Ein großer Engpass bei den Kindergartenplätzen steht laut Prognose der Stadt durch den Babyboom aber eher nicht zu befürchten. 665 Plätze stehen zurzeit zur Verfügung – jeweils 50 in Engensen und Thönse, je 75 in Fuhrberg und Kleinburgwedel, dazu 116 in Wettmar und 299 in Großburgwedel. Für das Kita-Jahr 2019/2020 hat die Stadt insgesamt 637 benötigte Plätze berechnet, 2020/2021 sollen es 623 sein und das Jahr darauf fünf Plätze mehr. 2022 benötigt die Stadt laut ihren Berechnungen nur 564 Kita-Plätze.

In zwei Ortsteilen könnten die Kindergärten allerdings in den nächsten Jahren an ihre Grenzen kommen: Während die jetzige Zahl an Plätzen in Kleinburgwedel, Großburgwedel, Fuhrberg und Thönse bis 2023 vermutlich ausreicht, benötigt Wettmar schon in diesem Jahr wohl sieben Plätze mehr, als vorhanden sind. In Engensen sollen in drei Jahren 14 Plätze mehr gebraucht werden. In diese Prognose spielt aber nicht nur der aktuelle Babyboom eine Rolle, sondern auch der Zu- und Wegzug.

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