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Burgwedel Früher sangen die Spieler, nicht die Fans
Umland Burgwedel Früher sangen die Spieler, nicht die Fans
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00:27 10.06.2018
Sebastian Kurbach referiert auf Einladung der CDU am Springhorstsee. Quelle: Stephan Hartung
Großburgwedel

Wo hat Hannover 96 mit dem Fußballspielen angefangen? Warum sind die Vereinsfarben der „Roten“ Schwarz, Weiß und Grün? Sebastian Kurbach, Archivar von Hannover 96, kennt die Historie des Vereins. Auf Einladung der CDU Burgwedel bot er beim monatlichen Sommer-Talk auf der Terrasse am Springhorstsee einen spannenden Streifzug durch 123 Jahre. Wermutstropfen: Inklusive Parteichef Rainer Fredermann hörten fünf Personen zu.

Wer nicht da war, hat definitiv etwas verpasst. Zwar ist bekannt, dass Hannover 96 im Jahr 1992 als Zweitligist sensationell DFB-Pokalsieger wurde. Und vielen sind die magischen Europapokal-Nächte gegen Sevilla und Kopenhagen (Saison 2011/2012) wie auch der Aufstieg 2017 inklusive des Derby-Siegs gegen Eintracht Braunschweig in freudigster Erinnerung. Aber die Anfänge gehören nicht gerade zum Basiswissen eines Fans. Gegründet wurde der Verein am 12. April 1896. „Aber zunächst als reiner Rugby-Verein, gespielt wurde auf der kleinen Bult, einer Radrennbahn in der Eilenriede“, berichtete Kurbach. Mitinitiator war Ferdinand-Wilhelm-Fricke, nach dem heute im Sportpark Hannover nahe der HDI-Arena eine Straße benannt ist.

In Hannover werden die 96-er seit den 30-er Jahren nur die „Roten“ genannt, die Vereinsfarben sind aber von jeher Schwarz, Weiß und Grün. Kurbach erklärte den Hintergrund: „Schwarz und Weiß sind die Farben Preußens. In Deutschland haben auch noch Preußen Münster und Borussia Mönchengladbach diese Vereinsfarben, wobei Borussia ein altes Wort für Preußen ist.“ Und Grün? „Das stand für den Rasen.“

Fankultur und der Erhalt der Fußball-Tradition werden derzeit viel diskutiert. „Zur Kultur gehören heute auch Fangesänge. Das hat sich komplett gewandelt. Früher haben die Spieler gesungen“, wusste der Talkgast und erinnerte an den 1954-er-Meisterspieler Hannes Tkotz. „Der hatte immer ein Instrument dabei.“ Kurbach selbst gehört übrigens nicht nur zur 96-, sondern zur deutschen Fußballgeschichte. Als der gebürtige Celler 2012 hauptamtlicher Archivar von Hannover 96 wurde, hatte kein anderer Bundesligist eine solche Stelle zu bieten.

Von Stephan Hartung

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