Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Burgwedel Sozialverband rät: Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht prüfen
Umland Burgwedel

Isernhagen Burgwedel: Sozialverband rät: Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht prüfen

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
07:03 17.04.2020
Das Sozialverband-Beratungszentrum in Burgdorf kann dabei helfen, die Dokumente für den Fall der Fälle rechtsverbindlich zu formulieren. Quelle: Kai Remmers/dpa (Symbolbild)
Anzeige
Isernhagen/Burgwedel

Angesichts der Corona-Krise sollte man bestehende Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten überprüfen. Dazu rät das auch für Isernhagener und Burgwedeler ansprechbare Beratungszentrum Burgdorf des Sozialverbands Deutschland (SoVD). Wer noch keine entsprechenden Dokumente hat, sollte sich schnellstmöglich damit auseinandersetzen. „Nur so kann gewährleistet werden, dass im Ernstfall den Wünschen entsprochen wird und sich eine Vertrauensperson um alle wichtigen Angelegenheiten kümmern kann“, erläutert SoVD-Beraterin Hülya Altunok.

Patientenverfügung regelt medizinische Behandlung

Die Beratungssituation bei Niedersachsens größtem Sozialverband macht deutlich: Immer mehr Menschen sind verunsichert, inwiefern ihre Wünsche in der derzeitigen Situation in Krankenhäusern berücksichtigt werden und wie man dies rechtsverbindlich regeln kann. Deshalb rät der SoVD dazu, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und ältere Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten eventuell an die momentanen Gegebenheiten anzupassen. Während eine Patientenverfügung regelt, welche medizinischen und pflegerischen Behandlungen vorgenommen werden sollen, macht eine Vorsorgevollmacht deutlich, wer sich im Fall der Fälle insbesondere um Behörden- und Vermögensangelegenheiten kümmern kann.

Anzeige

SoVD: Kompetente Unterstützung ist wichtig

„Dabei ist es wichtig, sich kompetente Unterstützung zu holen, damit die Dokumente auch wirklich rechtsverbindlich formuliert sind. Vorgefertigte Formulare aus dem Internet reichen da nicht aus“, so Altunok. Wichtig sei es in diesem Zusammenhang, den Betroffenen die notwendigen Inhalte zu erläutern, damit die entsprechenden Entscheidungen getroffen werden können. Deshalb steht der SoVD in Burgdorf zu Fragen zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht zur Verfügung und formuliert die Dokumente während eines ausführlichen Beratungsgesprächs gemeinsam mit den Ratsuchenden.

Persönliche Beratungsgespräche sind derzeit aufgrund der Corona-Krise zwar nicht möglich, das geht aber auch problemlos per Telefon. Interessierte können dafür einfach unter Telefon (05136) 5659 oder per E-Mail an info.burgdorf@sovd-nds.de einen Termin im Beratungszentrum Burgdorf vereinbaren.

Coronavirus: Das sollten Sie gelesen haben

Das tägliche HAZ Corona-Update als Newsletter Alle News zum Coronavirus in Hannover täglich gegen 6 Uhr im E-Mail-Postfach.
 

Von Frank Walter

Anzeige