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Burgwedel Plan für Baugebiet „Im Lohfelde West“ vorgestellt
Umland Burgwedel Plan für Baugebiet „Im Lohfelde West“ vorgestellt
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13:45 18.01.2019
Hier soll gebaut werden: das Neubaugebiet "Im Lohfelde West" in Kleinburgwedel. Quelle: Thomas Oberdorfer
Kleinburgwedel

Das dürfte Burgwedels Bauamtsleiter Oliver Götze auch noch nicht all zu häufig erlebt haben: Kommunalpolitiker und Besucher lobten in der Ortsratssitzung am Donnerstagabend den überarbeiteten Plan für das Neubaugebiet „Im Lohfelde West“ aus seinem Hause – und das nicht zu knapp. Zumal es bei der ersten Vorstellung vor drei Monaten an gleicher Stelle noch reichlich Kritik gegeben hatte.

Hier soll gebaut werden: Das geplante Neubaugebiet "Im Lohfelde West" in Kleinburgwedel. Quelle: Grafik: HAZ; Quelle: Stadt Burgwedel/Google Earth

„Da hat die Verwaltung mal richtig gut zugehört“, sagte einer der Zuhörer und freute sich im gut besuchten Saal des Feuerwehrgerätehauses über den neuen städtischen Plan an der großen Pin-Wand. Vorschläge und Anmerkungen, die Ortsratsmitglieder und Besucher bei der vergangenen Diskussion über das Neubaugebiet im Ortsrat gemacht hatten, wurden von der Verwaltung zum Teil aufgegriffen und in den neuen Plan eingearbeitet. Und so verwunderte es am Ende auch nicht, dass das Gremium sich einstimmig für den neuen Planentwurf aussprach.

Und das sind die Änderungen im Detail: Sollten im ersten Entwurf noch drei Mehrfamilienhäuser im Zentrum der gut fünf Hektar großen Fläche gebaut werden, sollen zwei von ihnen jetzt an der Großburgwedeler Straße und damit am Rand des Neubaugebietes entstehen. Ganz neu in die Pläne aufgenommen haben die städtischen Planer zehn Reihenhäuser. Auch sie sollen an der Großburgwedeler Straße zwischen den beiden Mehrfamilienhäusern gebaut werden. Zusammen sollen diese Gebäude eine klare Abgrenzung zu der Großburgwedeler Straße bilden.

Ansonsten haben Teile des ersten Planes weiterhin Bestand. Der Löwenanteil der 50.000 Quadratmeter großen Fläche ist auch weiterhin Einfamilienhäusern vorbehalten, deren Grundstücke zwischen 500 und 900 Quadratmeter groß sein sollen. „Wohnungen in Mehrfamilienhäusern, dazu Reihen- und Einfamilienhäuser – das ist ein richtig guter Mix. Der Wohnungsmarkt hat sich gewandelt, nur große Eigenheime reichen heute nicht mehr. Auch nicht in Kleinburgwedel“, sagte Ortsbürgermeister Jürgen Schodder.

Nach dem einstimmigen Votum des Ortsrates nimmt Schodder den neuen Plan nun mit in den von ihm geleiteten Bau-, Planungs- und Umweltausschuss. Stimmen die Kommunalpolitiker dort zu, erfolgt die frühzeitige Bürgerbeteiligung. Dann haben die Kleinburgwedel noch einmal Gelegenheit, sich zu dem Entwurf für das Neubaugebiet „Im Lohfelde West“ zu äußern. Anschschließend erstellt die Stadtverwaltung einen Bebauungsplan, über den dann der Rat abstimmen wird. Läuft alles nach Plan, könnte dies „im Herbst soweit sein“, sagte Götze und stellte seinen vorläufigen Zeitplan vor. Bereits im kommenden Jahr könnte danach mit dem Bau begonnen werden.

Allerdings, und das ist dem Bauamtschef wichtig, handelt es sich bei dem jetzt vorgelegten Plan lediglich um einen Entwurf. „Da ist noch nichts entschieden“, sagte er. Vor allem bei der Detailplanung für die Mehrfamilien-, aber auch für die Reihenhäuser hofft er auf weitere Ideen. „Die könnte dann ein Investor einbringen, den die Stadt als Bauherren für diese Haustypen noch suchen will. Ob es für dessen Plan dann auch wieder so ein dickes Lob von den Kleinburgwedelern geben wird, das bleibt abzuwarten.

Von Thomas Oberdorfer

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