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Nachrichten Barocke Kammermusik erklingt in St.-Petri-Kirche
Umland Burgwedel Nachrichten Barocke Kammermusik erklingt in St.-Petri-Kirche
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13:59 23.02.2018
St.-Petri-Kirche: Das Ensemble La Ninfea entführt mit seiner Musik in die Zeit des Barocks. Quelle: privat
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Großburgwedel

 Die St.-Petri-Gemeinde lädt für Sonntag, 25. Februar, um 17 Uhr zu einem Konzert mit barocker Kirchenmusik ein. Zu Gast ist das Ensemble La Ninfea mit seinem Programm „Teatime um 1700“. Damals wurde in etwa 500 Kaffeehäusern Londons das hochgeschätzte Modegetränk Tee gereicht. Zu jener Zeit blühte auch das öffentliche Musikinteresse auf. Für jeden Gentleman gehörte es zum guten Ton, das beliebte Heißgetränk einzunehmen und gleichzeitig eine Blockflöte in der Tasche zu haben, um der angebeteten Lady bei Gelegenheit ein Ständchen spielen zu können.

Genau in diese Atmosphäre taucht das Ensemble ein und widmet sich dem Kammermusikrepertoire des 17. und 18. Jahrhunderts – insbesondere unbekannten Werken, die es wiederzuentdecken gilt. Zum Ensemble La Ninfea, aus dem Italienischen übersetzt heißt es die Seerose, gehören Barbara Heindlmeier (Blockflöte), Christian Heim, (Geige und Blockflöte), Marthe Per (Geige), Johannes Gontarski (Theorbe, Barockgitarre und Cister) und Avinoam Shalev (Cembalo). Die einzelnen Musiker wurden mehrfach bei Wettbewerben mit diversen Preisen ausgezeichnet. Gemeinsam, aber auch in unterschiedlichen Konstellationen traten sie bereits bei den Tagen Alter Musik Berlin, dem Trigonale Festival der Alten Musik, den Stockstädter Blockflötenfesttagen und im Konzerthaus Wien auf. 

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2011 legte La Ninfea mit der Sopranistin Ulrike Hofbauer die Debüt-CD „Sono amante“ mit wiederentdeckten Kantaten und Kammermusik der Brüder Bononcini auf. Eine weitere CD-Produktion erschien 2014 unter dem Titel „Die Eiserne Maske“ mit französischer Instrumentalmusik des 17. Jahrhunderts. Für das Konzept, Repertoire, Klang und Interpretation gab es viel Lob. Danach folgte 2015 die nächste CD „Schultzen Recorder Sonatas“ und wartete mit Ersteinspielungen deutscher Barockkompositionen auf. 

Der Eintritt ist wie immer in der St.-Petri-Kirche mithilfe der Unterstützung durch den Musikförderkreis frei. Um eine Spende wird am Ausgang gebeten.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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