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Umland Burgwedel Nachrichten Für Start der Badesaison laufen die Vorbereitungen
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00:33 06.04.2018
Schwimmmeister Nick Rau taucht auf aus dem Schacht neben dem Sprungbecken. In den nächsten Tagen wird der Zulauf täglich auf- und zugedreht, damit sich das Becken nicht auf einmal leert. Quelle: Martin Lauber
Großburgwedel

Winter ade: Die Eisdruckpolster haben ihre Schuldigkeit getan – die Frostschäden im großen Becken des Großburgwedeler Freibades halten sich in Grenzen. Nur einzelne Fliesen sind abgeplatzt. Aber wer weiß, was offenbar wird, wenn die 1,7 Millionen Liter Wasser Beckeninhalt abgelassen sein werden.  Das dreiköpfige Team spuckt auf der Ramhorst in die Hände, damit dort pünktlich am 1. Mai die Badesaison beginnen kann. Bei unveränderten Eintrittspreisen. Und mit einem kuschligeren Planschbecken.

31 Tonnen Kies und Kohle für sauberes Wasser

  Am Dienstag ist der sprichwörtliche Stöpsel gezogen worden. Tatsächlich aber musste einer aus dem Team in den Schacht neben dem Sprungbecken hinabsteigen, um den Schieber zu öffnen. Das wird sich in den nächsten Tagen auch noch mehrfach wiederholen, denn das Wasser wird peu à peu abgelassen. Damit nicht „der ganze Schmodder“, der sich im Herbst und Winter abgesetzt hat, die Filter verstopft, wird das Becken abschnittweise gesäubert – diese Woche grob, nächste Woche dann blitzblank mit Reinigungsmittel. 

Noch ist das Wasser im Becken des Großburgwedeler Freibades winterlich grün – seit Dienstag werden die 1,7 MIllionen Liter abgelassen. Der Frühjahrsputz ist im vollen Gange.

 Die zweite Aprilhälfte wird dann gebraucht, um neues Wasser einzulassen und dieses bis zum 1. Mai möglichst auf 23 Grad zu temperieren. Obwohl es mit 80 Grad heißem Wasser aus dem städtischen Blockheizkraftwerk am Schulzentrum aufgemischt wird, ist es eine Frage des Wetters, ob Wohlfühl-Temperatur tatsächlich erreicht wird. 2017 lag zu Saisonbeginn Rauhreif auf den Dächern. 

Die Vorbereitungen sind seit einigen Tagen im Gange. Ausgetauscht worden ist bereits das Filtermaterial für die Wasserreinigung: 31 Tonnen Kohle und Kies wurden nachgefüllt - alle vier bis fünf Jahre sei das fällig, erklärt Schwimmmeister Nick Rau, der mit seinen Kollegen Frank Roßberg und Cristos Diamantidis im Bauhof „überwintert“ hatte. Letzte Woche haben sie die Parkplätze vor dem Badgelände und die  Liegewiesen von Laub befreit. Gerade läuft der Frühjahrsputz mit der Hochdruckspritze und einem Gerät mit rotierenden Wasserdüsen namens Turbo Devil  – in den Umkleiden, der Wärmehalle und rund um die Beckenumrandung sind sie im Einsatz.  Dann werden die kaputten Fliesen ersetzt. 

Der Technikkeller ist zurzeit ebenfalls Baustelle: Mitarbeiter einer Fachfirma hängen Rohre um, damit das Planschbecken in Zukunft per Direktzuleitung wärmeres Wasser bekommt. Bisher gingen einige Wärmegrade zwischen Schwimmer- und Planschbecken verloren, erklärt der zuständige Amtsleiter Götz-Gero Moeller  – bei nicht ganz so schönem Wetter sei  das bei Eltern und Kleinkindern nicht so gut angekommen.  

Vorverkauf beginnt auf der Ramhorst

Der Vorverkauf der Saisonkarten beginnt Ende des Monats – zunächst im Freibad: Die Personalkasse öffnet dort am 23., 24. und 30. April jeweils von 10 bis 14 Uhr, am Donnerstag, 26. April, von 15 bis 18 Uhr sowie am Freitag, 27. April, von 10 bis 13 Uhr. Am 1. Mai gibt es keine Saisonkarten zu kaufen. 

Auch nach dem Saisonstart bis Mittwoch, 9. Mai, gibt es Saisontickets weiter ausschließlich im Bad:  montags und dienstags von 10 bis 14 Uhr, mittwochs und freitags von 10  bis 13 Uhr und donnerstags zwischen 15 bis 18 Uhr. 

Ab dem 14. Mai hat dann das Rathaus das Monopol auf die Saisonkarten: Im  Zimmer 5.02 in der zweiten Etage sind sie montags und donnerstags von 8 bis 12 Uhr und dienstags von 14 bis 18 Uhr zu haben. Die Verwaltung bittet darum, Saison-Chipkarten aus den Vorjahren mitzubringen: Sie werden durch Zahlung der Gebühr neu aktiviert, auch wenn ein anderer Tarif gewünscht wird. Familien, die nicht in Burgwedel ihren Hauptwohnsitz haben, müssen für den Erwerb einer Familienkarte das Stammbuch oder die Ausweise aller Familienmitglieder vorlegen. Für neue Karten ist ein Lichtbild erforderlich. 

Die Preise haben sich gegenüber 2017 nicht verändert. Erwachsene zahlen für eine Einzelkarte 3, für eine Zehnerkarte 25 und für eine Saisonkarte 72 Euro. Für Kinder und Jugendliche kostet das Einzelticket 2 Euro, die Zehnerkarte 16 und die Saisonkarte 35 Euro. Die Familienjahreskarte kostet 120 Euro. Daneben gibt es ermäßigte Tarife unter anderem für Bezieher von Hartz-IV-Leistungen. Zehnerkarten vom Vorjahr können aufgebraucht werden.

Von Martin Lauber

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