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Nachrichten „Das war Gänsehaut pur“
Umland Burgwedel Nachrichten „Das war Gänsehaut pur“
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16:47 09.07.2015
Robert Mackiowak
Robert Mackiowak Quelle: Privat
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Burgwedel

Erst einmal: Herzlichen Glückwunsch! Wie war der Abend im Festzelt für Sie?

Einfach spitze! So etwas haben wir noch nicht erlebt. Die Leute haben auf den Tischen getanzt, mitgesungen und uns angefeuert. Es ging uns von Anfang an nicht um den Wettstreit, sondern um das Erlebnis, vor so vielen Menschen spielen zu dürfen - und das hat sich wirklich gelohnt.

In doppelter Hinsicht: Denn die Goldene Fanfare ging am Ende auch noch nach Thönse ...

... und das macht uns stolz. Wir werden ihr ein schönes Plätzchen in unserem Vereinsheim suchen. Dort ist sie der erste und einzige Preis - daneben stehen nur Souvenirs und Erinnerungen von Besuchen bei anderen Fanfarenzügen.

Apropos, Erinnerung: Was war der schönste Moment am Mittwochabend?

Definitiv, als alle zu unserem Spiel von „Ein Kompliment“ von den Sportfreunden Stiller mitgegrölt haben. Das war für uns Gänsehaut pur.

Wieso haben Sie diesen Titel für den Wettbewerb ausgewählt?

Songs von Helene Fischer kann - und spielt - ja wirklich jeder. Das wollten wir nicht. Das Lied von den Sportfreunden haben wir beim Karneval in Koblenz gehört. Aber dass es so einschlägt, hätten wir nicht gedacht.

Wie sah Ihre Strategie für den Abend denn aus?

Einfach Spaß haben! Die anderen Fanfarenzüge wie der aus Laatzen waren auch super. Aber 35 motivierte Musiker, wie wir sie aus Thönse mitgebracht haben, die machen eben schon Eindruck.

Konnten Sie und Ihr Team den Sieg im Anschluss noch feiern?

Leider nein. Das holen wir aber nach. Wir mussten ja alle am Morgen danach arbeiten. Und der nächste Auftritt steht auch kurz bevor: Morgen spielen wir ab 18.30 Uhr beim Schützenfest in Engensen.

Verteidigen die Thönser ihre Goldene Fanfare im nächsten Jahr?

Unser Hobby ist die Liebe zur Musik und nicht der Wettstreit. Aber bei so einer Stimmung: Wenn die HAZ das nochmal macht, dann treten wir natürlich wieder an - oder zumindest auf.

Von Carina Bahl

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