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Nachrichten Haltestelle verlegt: Fahrschüler kommen zu spät
Umland Burgwedel Nachrichten Haltestelle verlegt: Fahrschüler kommen zu spät
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00:15 27.10.2017
Diesen Hinweis fanden Fuhrberger am Dienstagmorgen an ihrer Haltestelle vor. Zu spät für manchen Fahrschüler.
Diesen Hinweis fanden Fuhrberger am Dienstagmorgen an ihrer Haltestelle vor. Zu spät für manchen Fahrschüler.  Quelle: privat
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Fuhrberg

Auf die Aufhebung der Haltestelle hat Regiobus allerdings so kurzfristig hingewiesen, dass am Dienstag zahlreiche Schüler aus Fuhrberg zu spät zur Schule in Großburgwedel kamen. In einer Fuhrberger Facebook-Gruppe meldete sich eine Mutter am Dienstagmorgen „wütend“: „Achtung, die Buslinie fährt nur noch teilweise die Celler Straße an. Die Schulkinder warteten heute Morgen umsonst.“  Auch im Rathaus in Großburgwedel klingelte das Telefon. „Das ist echt ärgerlich“, sagt Burgwedels Bürgermeister Axel Düker. „Regiobus kann die Schüler doch nicht einfach stehen lassen.“ 

Nicht genug, dass eine Baustelle, die nicht in Fahrt kommen will, für lange Staus quer durch den Ort sorgt. Fahrschüler wurden am Dienstagmorgen von der Aufhebung ihrer Bushaltestelle überrascht –und kamen prompt zu spät.

Ein und Ausstieg an der Alten Burgwedeler Straße

Das Verkehrsunternehmen bittet seine Fahrgäste, statt der Haltestelle „Fuhrberg/Zur alten Burg“ vor dem Heidehotel Klutz während der Bauphase an der L 310 die Haltestelle  „Fuhrberg/Alte Burgwedeler Straße“ zum Ein- und Aussteigen zu nutzen. Der Umleitungsfahrweg der Linie 651 führe die nächsten Wochen  in beiden Fahrtrichtungen über Dorf-, Alte Burgwedeler und Hannoversche Straße, hieß es gestern in einer Pressemitteilung.

Ohne Behördenplazet darf nicht gebuddelt werden

Warum die Arbeiten erst in der kommenden Woche –also zwei Wochen, nachdem die Baustelle eingerichtet wurde –richtig losgehen sollen? Düker bestätigte auf Anfrage, dass die mit der Kanalsanierung beauftragte Tiefbaufirma es versäumt habe, sich um diverse Genehmigungen zu kümmern –unter anderem um eine wasserrechtliche Genehmigung, ohne die sie nicht im Untergrund arbeiten darf. 

Freie Bahn auf der L 310 übers Wochenende bis 1. November

Auch mit der Firma, die mit der Baustellenabsicherung beauftragt ist, werde die Stadt sich nach Klagen, dass die Ampelschaltung von Hand nicht vernünftig funktioniere noch einmal auseinandersetzen, sagte Düker.  Auch auf die Kritik an der Aufrechterhaltung der halbseitigen Straßensperrung der L 310 am vergangenen Wochenende, an dem nicht gearbeitet wurde, reagiert die Stadtverwaltung. Eine Wiederholung am kommenden Wochenende plus Brücken- und Reformationstag werde es nicht geben, sagt der Bürgermeister. Die Baustellenbaken würden zur Seite geräumtl, zweispuriger Verkehr ermöglicht und die reguläre Ampelanlage vorübergehend wieder in Betrieb genommen –bis am 1. November die Arbeiten wirklich beginnen sollen.

Von Martin Lauber