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Umland Burgwedel Nachrichten Stadt erwartet 20 Prozent mehr
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14:16 16.05.2016
Von Martin Lauber
Die Gewerbesteuerschätzungen und die Realität sehen in Burgwedel, Isernhagen und der Wedemark ganz unterschiedlich aus. Quelle: Symbolbild
Burgwedel/Isernhagen/Wedemark

Die regionalisierten Ergebnisse für die niedersächsischen Kommunen stellen sich für die Stadt Burgwedel nicht so dar, dass man im Rathaus die Sektkorken knallen lassen könnte: Gewerbesteuer 2016? Minus 0,7 Prozent!

Aber: Weil Gewerbesteuern traditionell stark schwanken und sich regional, ja lokal sehr unterschiedlich entwickeln, gibt es doch Grund zur Freude. „Wir haben aktuell ein Soll von 16,9 Millionen Euro“, erklärt Kämmerer Christian Möhring auf Anfrage – gegenüber dem 2016-er Haushaltsansatz in Höhe von 13,5 Millionen also ein Plus von 3,4 Millionen. Hinzu kommt, dass auch das „Ist“ vom letzten Jahr mit 14,1 Millionen den Plan um 600 000 Euro überschreitet. „Demnach steigt die Gewerbesteuer bei uns um 20 Prozent, nach Steuerschätzung müsste sie sinken“, erklärt Möhring.

Weniger Spektakuläres hört man aus der Wedemark und Isernhagen. „Bei der Gewerbesteuer gibt es aktuell keine Schwankung zur Planung“, meldet die Isernhagener Gemeindeverwaltung. Das heißt: Die Kommune kalkuliert in diesem Jahr weiterhin mit den eingeplanten rund 17,5 Millionen Einnahmen von ihren Unternehmen. In Bezug auf die Steuerschätzung des Landes werde die Gemeinde gegebenenfalls über den kommunalen Finanzausgleich im nächsten Jahr profitieren.

Der Kämmerer der Wedemark, Joachim Rose, drückt den gleichen Sachverhalt so aus: „Die Gewerbesteuer entwickelt sich schön nach Plan“ – erwartet werden laut Etat 2016 rund 10,8 Millionen Euro. Das sei aber nur eine Momentaufnahme, stellt Rose klar. „Das kann sich jeden Tag ändern.“ Was Einkommens- und Umsatzsteuer angeht, bedeutet die Prognose für die Wedemark unterm Strich ein Minus von 300 000 Euro in diesem und ein gleich hohes Plus im kommenden Haushaltsjahr.

Mit einem solchen „Plus-Minus-Null“ rechnet auch Möhring nach der Steuerprognose für diese beiden Einnahmeposten für Burgwedel.

Seit 1976 treten im Raum Burgwedel/Burgdorf Menschen unter dem Dach von Amnesty International (ai) gegen Menschenrechtsverletzungen, Todesstrafe und Folter ein. Aus Anlass des 40-jährigen Bestehens der ai-Gruppe 1005 spricht der frühere Landtagspräsident Rolf Wernstedt am 4. Juni in Großburgwedel – wo alles anfing.

Martin Lauber 16.05.2016

"Unverhältnismäßig“ sei der Lärm, gar "gesundheitsschädigend“, beschwerte sich ein Großburgwedeler in der Redaktion, dessen Familie seit Tagen nicht mehr richtig schlafen könne. "Und 10 000 Burgwedeler sind betroffen“ – nicht nur, denn der Lärm wird kilometerweit auch in Teile der Isernhagener Altdörfer getragen.

16.05.2016

Justus Frantz kommt auch beim zweiten Isernhagenhof-Gastspiel an: Er nimmt seine 250 Zuhörer locker plaudernd mit in den literarisch berühmt gewordenen Winter, den Frédéric Chopin und George Sand auf Mallorca verbrachten. Und natürlich bringt er Chopin auch zu Gehör.

16.05.2016