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Burgwedel Region baut neuen Radweg
Umland Burgwedel Region baut neuen Radweg
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00:20 22.10.2018
Hier passierte lange nichts: Bereits vor vier Jahren wurde die Radwegestutzen am Oldhorster Kreisel gebaut. Quelle: Thomas Oberdorfer
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Thönse/Neuwarmbüchen

Am Montag rücken die ersten Bauarbeiter mit ihren Maschinen an, die in den nächsten sechs Monaten den Radweg zwischen Thönse und Neuwarmbüchen entlang der K116 anlegen sollen. Damit scheint eine schier unendliche Geschichte doch noch ihr gutes Ende zu finden. Denn: Geplant ist der Radweg seit vielen Jahren. Doch außer Absichtserklärungen und immer neuen Terminen passierte seit 2012 wenig. Schon damals kennzeichnete die Region Hannover die Schließung der vorhandenen Radwegelücke zwischen Thönse und Neuwarmbüchen mit „erster Dringlichkeit“ im Radwegeplan.

Nun endlich soll gebaut werden – in zwei Abschnitten. Los geht es mit dem Teilstück zwischen Neuwarmbüchen und dem Oldhorster Kreisel. Auf der von Neuwarmbüchen kommenden linken, westlichen Straßenseite plant die Region den Radweg anzulegen. Dieser soll eine Breite von 2,50 Metern haben und in beiden Richtungen befahren werden können. Drei Monate Bauzeit sind für dieses Teilstück veranschlagt. Anfang kommenden Jahres soll die Fahrbahn für Radler am Oldhorster Kreisel ankommen. Dort trifft sie auf zwei –wenn auch kleine –bereits fertiggestelltes Stücke. Beim Bau des Kreisel 2015 wurden rund 20 Meter lange Stutzen für den Radweg gleich mitgebaut.

Die und der Kreisel sind notwendig, damit die Radfahrer an dieser Stelle sicher die Straßenseite wechseln können. Denn: Vom Kreisel bis nach Thönse geht es auf der anderen Seite, rechts, beziehungsweise östlich der Straße weiter. Auch für diesen Abschnitt ist eine Bauzeit von drei Monaten eingeplant, zumindest wenn das Wetter mitspielt. Gibt es einen kalten Winter, könnte es länger dauern.

Hier geht es nach Thönse: Am Oldhorster Kreisel sind bereits die ersten Meter der Radwege angelegt. Quelle: Thomas Oberdorfer

Eine Million Euro kostet der neue 2,7 Kilometer lange Radweg zwischen den beiden Ortschaften. Die Region Hannover muss als Auftraggeber die Kosten aber nicht allein aus der eigenen Tasche bezahlen. Der Bund steuert 315.000 Euro bei.

Straße wird abschnittsweise gesperrt

Zumindest die Autofahrer werden während der sechsmonatigen Bauzeit auf eine Nervenprobe gestellt. Sie können die jeweiligen in Bau befindlichen Teilstücke der K116 nicht nutzen. Schranken versperren ihnen ab Mittwoch die Einfahrt. Lediglich Linienbusse und landwirtschaftliche Fahrzeuge auf dem Weg zu angrenzenden Feldern, dürfen passieren und durch den Baustellenbereich fahren. Dazu erhalten die Busfahrer eine Fernbedienung, mit der sie die Schranken öffnen können. Für Bauern soll es eine mechanische Möglichkeit zum Öffnern der Sperren geben. Für alle anderen Verkehrsteilnehmer richtet die Region eine Umleitung ein.

Hier wird bald gebaut: Am Ortsausgang Thönse in Richtung Neuwarmbüchen wird der Radweg auf der linken, östlichen Seite der Straße angelegt. Quelle: Thomas Oberdorfer

In den kommenden Jahren soll Thönse noch wesentlich besser an das Radwegenetz der Region angeschlossen werden. „Wir planen 2019 den bestehende Weg zwischen Thönse und Engensen zu verbreitern und zudem den Neubau einer Verbindung zwischen Thönse und Wettmar“, kündigt Regionssprecher Klaus Abelmann an. Doch auch damit ist seinen Angaben zufolge noch nicht Schluss: Die ebenfalls geplante Verbreiterung des bestehenden Radwegs zwischen Großburgwedel und Thönse wird allerdings noch ein wenig auf sich warten lassen. „Für diese Strecke ist noch kein Fördergeld beantragt. Der Ausbau erfolgt nicht vor 2022“, sagt Abelmann. Und damit beginnt für die Thönser eine Übung, in der sie in den vergangenen Jahren viel Erfahrung gesammelt haben – das Warten auf den Bau eines Radweges.

Von Thomas Oberdorfer

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